Dienstag, 27. Oktober 2015

Warum ich schreibe

Manche Menschen schreiben, weil es ihnen Spaß macht. Andere wollen Dinge festhalten, Dinge die ihnen wichtig sind. Ich schreibe aus Verzweiflung. Ich fühle mich innerlich gefangen. Gefangen in einem Netz der Einsamkeit, der Emotionen und der Krise.
Einerseits möchte ich die Welt verändern, die Welt bewegen. Ich möchte lautstark protestieren, protestieren gegen all die Ungerechtigkeiten in der Welt, gegen all die Lügen, all die Unterdrückung, gegen alles schlimme auf der Welt. Und davon gibt es genug. Auch in Europa. All mein Handeln lege ich darauf aus.
Andererseits fühle ich mich verzweifelt. Verzweifelt und Gefangen in Einsamkeit. Ich will lieben, aber das scheint mir unmöglich. Ich will leben, Spaß haben, Freunde treffen. Aber das bleibt mir verwährt. Ich bin innerlich leer.
Ich schreie um Hilfe, aber keiner hört es. Und langsam habe ich das Gefühl, es kann mir keiner helfen.

Dienstag, 30. Juni 2015

Dieser Blog

Vor 8 Monaten habe ich mit diesem Blog begonnen. Ich lies mich dabei von einer Fernsehserie inspirieren, in der die Protagonistin jeden Abend in ihren Blog schrieb. Nun schreibe ich kaum noch - zum einen, weil ich jetzt parallel Tagebuch schreibe, zum anderen, weil ich mich fürchte. Fürchte, mein ganzes Leben offen zu legen, vor Menschen, die ich z.T. kenne. Aus der Schule oder aus meiner Stadt. Ich habe schon so viel erlebt - ich will nicht, dass etwas von hier gegen mich verwendet werden kann. Ich brauche Hilfe, muss gerettet werden. Wie auch immer...

Sonntag, 21. Juni 2015

Mittsommer

Heute ist der längste Tag im Jahr - und genauso hat sich der heutige Tag auch für mich angefühlt. Da ich jetzt meine eine beste Freundin verloren habe, lerne ich jetzt zum ersten Mal das Gefühl kennen, ohne Freunde zu sein, auch wenn ich noch andere Freunde habe. Ich kann hier schreiben was ich will - es wird ja eh nichts ändern. Ich sollte einfach mein Schicksal annehmen, und jede Sekunde meines Lebens genießen - es könnte ja meine letzte sein. Aber das ist ja der Punkt - gerne hätte ich den heutigen Tag genossen, aber er war einfach nur irre lang und irre langweilig. Wie auch immer. Allen einen frohen Mittsommer!

Freitag, 19. Juni 2015

Ängste

Wer kennt das nicht? Man hat keine Ahnung, was auf einen Zukommt, aber genau davor fürchtet man sich. Genauso wie bei mir gerade. Ich springe gewissermaßen ins ungewisse, zum Teil gezwungenermaßen, zum Teil aus Hoffnung, zum Teil weil das Leben immer voranschreitet. Ich fürchte mich vor der Zukunft. Das mag wohl auch daran liegen, was hinter mir liegt. Die Verzweifelung steht mir wohl auch ins Gesicht geschrieben... Wie auch immer, ich muss es wohl einfach auf mich zukommen lassen.

Montag, 15. Juni 2015

Wendungen


Seid nunmehr zwei Wochen ist mein Leben ungeordnet, aber irgendwie anders. Ich bin zwar nach wie vor einsam, doch es wird weniger. Ich schreibe viel mit Leuten, höre Musik, habe neue Dinge entdeckt - und plane meinen Neuanfang. Das Blatt hat sich gewendet - erst einmal. Trotzdem fürchte ich mich vor der Zukunft. Vor der nahen Zukunft, vor der Oberstufe. Ich muss von null anfangen, ohne Freunde, ohne eine Grundlage. Aber ich kämpfe, mein Kampfgeist ist geweckt. Kennt ihr das? Von einem Moment auf den anderen befindet man sich in einer völlig anderen Lage - das kann einen ganz schön verwirren. Oder aus der Bahn werfen. In meinem Fall trifft ersteres zu. Ich werde versuchen das beste draus zu machen - und hoffentlich wir mein Neuanfang ein Erfolg.

Hier mein neuer Ohrwurm:


Montag, 8. Juni 2015

Jahrmarkt

Kennt ihr das Gefühl, auf dem Jahrmarkt in einer Achterbahn zu sitzen? Es geht Bergauf, Bergab und wieder Bergauf. Genauso geht es mir gerade: Mein Leben scheint gerade wieder eine gute Phase zu erreichen, denn es läuft wieder alles gut. Naja, bis auf ein paar alte Probleme, die aber auch nicht weiter Tragisch sind. Ich hatte heute persönlich einen tollen Tag auf dem Jahrmarkt und mein Horoskop steht auch gut (ich weiß, es ist altmodisch, aber irgendwie glaube ich daran - vielleicht wirkt auch nur der Placebo-Effekt). Auf das es weiter Bergauf geht!


 

Samstag, 6. Juni 2015

Unüberschaubar

Chaos hat wieder Einzug gefunden in mein Leben und der Stress mit den Klausuren macht einem das Leben nicht gerade leichter... Es ist in den letzten Tagen viel zu viel passiert, um das alles hier niederzuschreiben, aber es war auf jeden fall ganz schön turbulent und eine Achterbahn der Gefühle. Ich habe auch einige Fehler gemacht, auf die ich nicht stolz bin. Und ich baue und baue, mache und mache, und dann stürzen meine Pläne ständig erneut ein. Ich frage mich: Wie oft kann man eine Enttäuschung wegstecken? Eine gute Frage, denn langsam halte ich das alles nicht mehr aus. Alles versinkt im Chaos - alles ist unüberschaubar. Dabei will ich doch nur, dass Ordnung, Ruhe und ein zufriedenstellendes Leben eintreten...

Montag, 1. Juni 2015

Weltkindertag

Jetzt, da mein persönlicher Unglückmonat Mai vorbei ist, hoffe ich auf Besserung. Jedenfalls hat der Juni gar nicht mal so schlecht begonnen, denn ich habe zum Weltkindertag 20 Euro und ein bisschen Schokolade geschenkt bekommen. Der Tag heute an sich war auch nicht all zu schlecht, und ich hoffe, mich endlich aufraffen zu können, um jetzt nach 2 Jahren kläglichem Scheitern nach den Sommerferien in ein neues Leben zu starten. Doch dafür gibt es noch eine Menge zu tun... Also: Einen schönen Weltkindertag und meteorologischen Sommeranfang!

Sonntag, 31. Mai 2015

Stillstand

Gestern ist sie wieder einmal eingetreten - die Stressphase. Ich habe so überhaupt keine Lust diesen ganzen Kram zu lernen, aber ich muss... Manchmal denke ich mir nur so: Können die einen nicht einmal mit den Klausuren verschonen? Und mit dem ganzen anderen Mist? Die Hälfte von dem Kram werde ich doch eh nie mehr brauchen. Dafür lerne ich nicht, wie man eine Steuererklärung schreibt. Super Bildungssystem! Naja, wie auch immer, es gibt an sich nichts neues bei mir, es herrscht Stillstand. Grauer Stillstand.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Langweiliger Stress

Schulfrei ist eigentlich was ganz tolles - nur, wenn man sich langweilt, dann eben nicht. Ich könnte Hausaufgaben machen, und habe eigentlich eine Menge zu tun, aber ich will nicht. Stress ist immer blöd - die Lehrer haben wieder einen Haufen Arbeiten angekündigt und uns einen Berg Hausaufgaben aufgebrummt - es ist ja "Hausstudientag". Wenn es nach mir ginge, könnten die sich den sonst wohin schieben, aber naja... Und dann befinde ich mich emotional wie immer in einem Dilemma, was eigentlich immer der Fall ist... Aber wie sagt man so schön? "Hinfallen, Aufstehen, Krone richten, weitergehen." Daran werde ich mich wohl halten müssen. Bis dann!

Sonntag, 24. Mai 2015

Das Ende einer Ära

Nun ist es also amtlich: Meine Beste Freundin will "auf Abstand gehen". Jedenfalls erstmal. Und das lässt mich gerade in ein tiefes Loch fallen. Dabei hatte ich doch heute einen schönen Tag - naja, jedenfalls bis jetzt. Ich werde mich aber nicht weiter beschweren, ich bin ja selber schuld, ich bin es doch, der alles zerstört. Ich weiß nicht einmal wozu ich diesen Blog schreibe - wahrscheinlich auch nur aus egoistischem Selbstmitleid. Pfingsten ist doch das Fest, an dem die Kirche den Heiligen Geist, die heilige Kraft feiert. Doch die scheint mich jetzt auch noch verlasse haben, denn irgendwie geht seid beginn diesen Monats alles schief... :(

Sonntag, 17. Mai 2015

Jugendmediencamp

Die letzten Tage war ich nicht zuhause, ich war auf einem Jugendmediencamp, ein Camp, bei dem Jugendliche zwischen 14 und 27 in verschiedenen Workshops Medien machen können. Ich habe viele nette Leute getroffen und es war super (abgesehen von der Kälte; es heißt nicht umsonst "Camp"). Trotzdem hatte ich zwischendurch ein Gefühl der Einsamkeit und Leere. Ich will einfach nur aus dem ganzen Ich-sein ausbrechen und ein neues Ich werden.

Samstag, 9. Mai 2015

Einsamkeit

Man hört ja oft, dass ältere Menschen, besonders verwitwete Senioren, sich einsam und alleine fühlen. Tja - und genauso geht es mir im Moment. Einsam und Alleine - ich fühle mich wie eben so ein verwitweter Senior, dabei bin ich erst 15 und von unzähligen Menschen umgeben. Meine Vergangenheit lässt mich in der Gegenwart nicht sein; mit meinen Freunden habe ich, besonders in den letzten Tagen, nicht sehr viel Kontakt. Ich kann das nicht mehr länger ertragen: Meine Probleme und die Einsamkeit zugleich sind zu viel für mich.

Freitag, 8. Mai 2015

Unglückswoche

Nach einer schrecklichen Woche bin ich zurück. Ich hatte Streit mit einigen Freunden, muss demnächst, wie der Rest der Klasse, eine Mathearbeit nachschreiben und habe unendlich viele Probleme. Na toll! Anstatt dass sich mein Leben bessert, wird es jetzt gerade noch schlimmer. Ich habe Angst vor der Zukunft - denn einige meiner Probleme sind wirklich ernst. Warum muss ich immer Unglück im Leben haben?

Donnerstag, 30. April 2015

Der Tanz in den Mai

30. April - Das bedeutet es ist wieder soweit: Überall in Deutschland werden die Maibäume aufgestellt. Und auch hier wird in den Mai getanzt. Allerdings ohne mich. Denn ich darf - wie jeden Abend - im Bett liegen und Fernsehen. Warum? Weil diese Stadt mich hasst. Ich dürfte raus, ausgehen, Whatever. Aber ich kann nicht. Weil ich immer Allein bin. So verwandelt sich der Tanz in den Mai für mich in den Schlaf in den Mai. Wie auch immer.
Ich habe es satt, immer die gleiche Routine zu leben. Ich will hier weg. Ich fühle mich hier nicht zuhause, nicht in dieser Stadt. Meine letzte Hoffnung besteht darin, dass sich in der Oberstufe etwas ändert. Dafür Kämpfe ich - doch bis dahin sind es noch mindestens 17 Wochen.
Also dann - einen schönen Tanz in den Mai!
 

Montag, 27. April 2015

Wie geht es weiter?

Im Moment versuche ich mein Leben zu ändern - wie eigentlich immer. Und nie funktioniert es. Trotzdem gebe ich nicht auf, auch wenn ich zwischenzeitlich am Boden liege. Denn wer aufgibt hat schon verloren - und das will ich nicht denen gönnen, die mir mein Leben nicht gönnen. Trotzdem habe ich Angst vor der Zukunft. Gerade bin ich aus der Klassenarbeits-Hochphase heraus und einige Dinge in meinem Leben beginnen gerade sich zu ändern (Wenn ich nicht Halluziniere :D ). Und ich stelle mir immer wieder die Frage: "Wie geht es wohl weiter?" 

Donnerstag, 23. April 2015

Pechsträhne

Nach einer Hochphase - allerdings geprägt von Aufgaben - folgt nun eine Pechsträhne. Zwei Arbeiten in einer Woche habe ich wahrscheinlich (ziemlich sicher) verhauen, und viele Tollpatschige Momente prägen die letzten Tage. Ich bin einfach frustriert. Nicht einmal mehr das Lernen, was als einziges immer funktioniert hat, bleibt mir nunmehr. Ich will aus diesem tristen Routinemist raus!
Aber wahrscheinlich liest sich das gerade irgendjemand aus meiner Schule durch, der sich totlacht. Denjenigen, die über das Leid andere lachen, möchte ich sagen: DAS IST NICHT LUSTIG!

Samstag, 18. April 2015

Mal wieder Stress...

Tja... und schon stehen die nächsten Arbeiten vor der Tür: Chemie, Mathe und Bio. Lernen bis zum Umfallen, juhuu! Und dann noch die ganzen anderen Sachen, die ich zu erledigen habe... :(
Wenigstens versuche ich gerade mein Leben auf die Reihe zu kriegen und weniger zu jammern, denn das wird auch nichts ändern. Ich habe wirklich keinen Plan, was auf mich zukommt, was die Zukunft bringt. Ich kann nur hoffen, es ist etwas gutes :)
Und gefeiert? Habe ich nicht. Mein 16. Geburtstag war am Mittwoch - und alle fragen mich, ob ich denn schön gefeiert hätte. Wie denn ohne alles?

Mittwoch, 15. April 2015

Süße 16

YEAH! Ich hatte heute Geburtstag und bin 16 geworden! :)

Heute war ein guter Tag. Und das kann ich noch längst nicht von jedem Tag behaupten. Ich wurde von Glückwünschen überhäuft, ohne wirklich meinen Geburtstag erwähnt zu haben. Das Wetter war schön, die Geschenke waren toll, es war kaum richtiger Unterricht in der Schule, ich hatte 1., 6. und 8. Stunde frei, Gitarrenunterricht war super und der Abend auch. Solche Tage will ich immer haben... Das einzige was mir Gedanken bereitet ist, dass ich meinen Geburtstag nicht feierte oder feiern werde. Ich meine 16 Jahre müsste man doch feiern - aber ich will nicht mit drei Leuten dasitzen und eine Trübsame Feier haben... Und eine richtige Party feiern kann ich nicht, weil ich keinen Plan hab wenn ich einladen sollte, wie man soetwas organisiert oder wo ich feiern könnte. Denn meine Eltern leben auch hier...

Doch das gute Überwiegt heute... Da will ich nicht an das negative denken.

Sonntag, 12. April 2015

Müdigkeit

Ich weiß überhaupt nicht, was dieser Blog überhaupt bringt. Vermutlich habe ich ihn nur erstellt, um meine Gedanken ordnen zu können, Whatever. Ich bin gerade Müde von all dem existieren ohne wirklich fröhlich sein zu können oder abzuschalten. Bringt ja alles eh nichts. Ich frag mich immer: WAS SOLL ICH TUN? und WAS MACHE ICH FALSCH? Ach keine Ahnung. Ich bin eine Maschine, die auf Knopfdruck gute Noten liefert. Nur anders als eine Maschine habe ich Gefühle, die mir sagen: ich will keine Maschine sein, ich will leben! Aber ich sitze im Käfig und weiß nicht wie ich rauskommen soll um zu leben. Ich fühle mich wie dreißig, vierzig oder fünfzig. Wann kann ich das alles endlich hinter mir lassen? Ich bin Müde zu kämpfen, jede Schlacht die ich verliere tut weh. Da reicht es schon ein Pärchen zu sehen oder Jugendliche, die Spaß haben. Wie auch immer. Ich will nur noch hier raus.

Donnerstag, 9. April 2015

Filme und mein Leben

Ich bin ja eher der Romantiker, der sich die große Liebe herbeisehnt und quäle mich selber mit romantischen Liebesfilmen. Ich sehe sie mir aus Sehnsucht an; und habe Sehnsucht weil ich sie mir ansehe. Mehr oder weniger ein Teufelskreis.
Wisst ihr, wenn man sich zu jeder sich bietenden Gelegenheit alleine fühlt, weil man praktisch ständig alleine ist, mehr oder weniger, dann zerbricht man. Und dann erscheint einem die Liebe als das wundervollste Geschenk, dass man je bekommen könnte. 
Ich selber war nie wirklich verliebt. Höchstens einige Male verknallt. Und ich bin mir sicher dass sich in mich noch nie jemand verliebt hat und es auch nie wird. Dafür bin ich viel zu sehr ich. Blöd eben. Es zerreißt mich einfach alles, mein Leben und das allein sein. Ich habe auch schon probiert, mich unter Menschen zu mischen - Erfolglos.
Erlöse mich doch endlich jemand! Ich hab verstanden - ich habe Fehler gemacht. Aber muss ich denn deshalb bis an das Ende der Welt dafür bezahlen? 

Mittwoch, 8. April 2015

Was soll ich tun?

Es sind Ferien und ich kann sie nicht genießen. Ich bin Traurig und ich kann nicht weinen. Ich will reden und bin allein. Egal wie man es dreht und wendet, egal was ich tue, es herrscht stillstand. Ich bin doch selber schuld - habe ich doch mein ganzes Leben alles falsch gemacht. Und nun trage ich die Quittung. Nichts, für das es sich noch zu leben lohnen würde; kein Grund weiter zu machen. Ich kann nicht glücklich werden. Das Schicksal will es nicht. Und ich bin selber Schuld. Ich mache es mir selber auch noch schlimmer, weil ich meinen Umkreis zujammere. Ich bin eine Last für alle und sollte wohl gehen - nur wohin?

Montag, 6. April 2015

Nur die Kirche bleibt mir treu

Im Moment habe ich dem Blogbeitrag gestern nichts hinzuzufügen. Es hat sich nicht viel geändert. Heute morgen war Familiengottesdienst. Und da fiel mir wieder ein: Der einzige Ort, der dir immer bleiben wird, ist die Kirche. Egal was geschieht, in der Kirche bin ich immer willkommen. In der 6. Klasse, meinem letzten Tiefpunkt, hat mich (fast) jeder verstoßen. Ich habe viele Freunde verloren, war ausgegrenzt, viel allein und wurde dann auch noch von der Schule suspendiert. Doch im Kindergottesdienst und in der Kirche war ich willkommen. Akzeptiert. Bedingungslos.
Und genau das ist wahrscheinlich ein Grund für meinen starken Glauben. In einer Gesellschaft, in der jeder sich selbst der nächste ist, ist die Kirche der einzige Ort, an dem JEDER willkommen ist.  

Sonntag, 5. April 2015

Ostersonntag - Stumme Kapitualation

Gestern habe ich das erste Mal Zeitungen in meinem neuen Gebiet ausgetragen - und ich muss sagen: ich bin mit dem neuen Vertrag und den neuen Bedingungen zufrieden!
Außerdem war heute ein langer Tag für mich - Achterbahn der Gefühle inklusive. Erst die Osternacht morgens, zu der ich mich etwas verspätete, weil mein Fahrradlenker kaputt ging (es ist jetzt wieder repariert). Der Gottesdienst, das anschließende Lagerfeuer sowie das Frühstück waren ganz nett. Dann die Osterfeier zu hause und schließlich sind wir dann zu meiner Oma, die bald umzieht. Ich war zwischendurch fröhlich, müde, deprimiert und voller Energie, Gefühlsachterbahn eben. Ich könnte stundenlang schreiben, was heute alles geschah - jedenfalls hat mich dieser Tag zu dem Entschluss gebracht, dass ich nichts ändern kann und mich leider Gottes mit meiner schrecklichen Lage abfinden muss. Es mag mich innerlich zerreißen - aber da es niemanden interessiert und es niemanden gibt, der mir auch nur ansatzweise helfen könnte oder wollte habe ich keine Wahl. Ich kann nur die Füße Still halten. Frohe Ostern.
 
 

Freitag, 3. April 2015

Karfreitag

Karfreitag - der Tag der Kreuzigung Jesu. Was haben die Pastoren in der Kirche in den letzten Tagen noch gepredigt? Eine Zeit des Leidens. Es wurde von Menschen gesprochen, die etwas verloren haben, von Menschen, die leid erleiden und von Menschen, die Opfer von falschen Urteilen wurden. Von dem ganzen Leid auf der Welt. Karfreitag - ein Tag des Leidens also - könnte meine Situation, die nach wie vor aktuell ist, wohl am besten beschreiben. Opfer von falschen Urteilen, leiden ertragend. Ich will eigentlich nur dieses Kapitel meines Lebens abschließen und neu anfangen. So wie Jesus, der an Ostern wiederkam und die frohe Nachricht verkündete. Ja, ich bin ein kirchennaher Mensch - vielleicht gerade deshalb, weil die Kirche mich in guten wie in schlechten Zeiten begleitet und mir Trost spendet.

Dienstag, 31. März 2015

Gegen den Sturm

Das Wetter ist ja momentan nicht sehr berauschend, obwohl man das bei dem ganzen Pfeifen und Rauschen des Windes wohl - in der wortwörtlichen Bedeutung - so sagen könnte. In meinem Leben gibt es fast nichts neues; Terminstress und zu viele Aufgaben prägen meine Ferien und auch die Zeit der Arbeiten (Klassenarbeiten) danach. Ansonsten ist mein Leben gerade so ziemlich das langweiligste, was es so geben kann. Ich will was erleben, was neues wagen - allerdings sind meine Möglichkeiten hierfür leider begrenzt. Ich laufe gegen den Sturm an, gegen den Mainstream - und das ungewollt.

Mittwoch, 25. März 2015

Zwischen Gedenken und Freude

Sicherlich habt ihr von dem Flugzeugabsturz eines Germanwings-Fluges der Airbus A320 von Barcelona nach Düsseldorf über den französischen Alpen gehört. Die Nachrichten quillen von den Meldungen ja über... Jedenfalls wollte ich das auf diesem Blog auch kurz ansprechen, immerhin sind doch leider 150 Menschen gestorben, darunter 67 deutsche und davon 16 Schüler mit ihren zwei Lehrern, die auf dem Heimflug von einem Austausch waren. Es hat mich mitgenommen, von dem Absturz zu hören und es gibt Anlass zum Gedenken.
Gleichzeitig war gestern für mich persönlich ein guter Tag, was mich zwiespältig werden lässt. Ich habe gestern fortschritte gemacht beim Tennis vom Schulsport aus und bin mit meinem Französisch-Referat vorangekommen. Ich habe mich in meiner Klasse nicht unsichtbar gefühlt; habe mich in der Mittagspause mit den anderen gut Unterhalten. Meinen Schulordner habe ich auf vordermann gebracht; meine Karate-Prüfung bestanden. Kurz: Es lief gut.
Aber genau das führt bei mir zur moralischen verwirrung: Hatte ich doch meinen besten Tag in letzter Zeit ausgerechnet an dem Tag, an dem ein Unglück geschehen ist. Ich sollte mir wohl nicht immer über alles solche Gedanken machen, und mich einfach über meinen persönlichen Erfolgstag freuen, ohne das Unglück was geschah zu ignorieren.

Montag, 23. März 2015

Eine Zeit der Turbulenz

Zuhause wird viel gestritten, die Ferien (mit der laaangen To-Do-Liste) stehen vor der Tür und zu alle dem kommt noch meine Erkältung. Es ist gerade alles ein bisschen viel. Außerdem nervt Blogger gerade mit einer ständig wiederkehrenden Fehlermeldung. Naja, immerhin wurde heute in der Schule mein Vortragsstil bei einer Rede gelobt, die wir für den Deutschunterricht verfassen mussten. Und immerhin liegt die vorerst letzte Klassenarbeit hinter mir - Yey! Andererseits steht mein 16. Geburtstag vor der Tür, der wahrscheinlich einer meiner tristesten wird. Es gibt da doch diese Tradition mit dem Einmehlen vor der sich alle fürchten - nun mich würde soetwas freuen, weil mir das gerade wenigstens ein kleines Gefühl der Dazugehörigkeit geben würde. Zur Dazugehörigkeit zur Jugend.

Freitag, 20. März 2015

Lebensfreude macht kaputt

Es gibt Tage, an denen ich mich wenigstens etwas erfreuen kann. Aber ich bin eher der depressive Typ und eigentlich innerlich zerbrochen. Ich bin ständig deprimiert. Wie jetzt gerade zum Beispiel. Ich bin mal wieder zufällig auf ein Youtube-Video gestoßen, in dem Lebensfreude ausgestrahlt wird. Solche Dinge lassen machen mich immer wieder traurig, weil ich doch auch gerne das Leben genießen und Lebensfreude ausstrahlen würde. Ich wäre gerne glücklich. Ich wäre gerne vollkommen. Wieviel ich mich auch über mein Leben auslasse, was ich auch tue, es wird sich nichts ändern. Dafür habe ich zu viele Anläufe hinter mir. Um ehrlich zu sein bringt es auch nichts darüber zu schreiben. Ich bin innen leer und kaputt. Es gibt für mich keinen Grund weiter zu machen. Würde ich plötzlich verschwinden oder mich in Luft auflösen: Es würde keinen Unterschied machen. Meine Hoffnungen sind am Ende, genau wie meine Geduld auf Besserung. Ich bin verzweifelt, ratlos und in gewisser Weise auch planlos wie es weiter gehen soll. Hilfe!
 
 
Hier das Video:
 

Mittwoch, 18. März 2015

Time to restart

Ich habe immer noch große Probleme und will am liebsten auch gar nicht in meiner eigenen Haut stecken. Aber ich bin nunmal ich - also muss ich lösungen finden. Ich möchte während den Osterferien mein Leben ein wenig aufräumen - wortwörtlich wie im übertragenden Sinn. Zunächst einmal braucht mein Zimmer ein Frühlingsputz, und wenn ich schon dabei bin werde ich mein Leben auch gleich einmal mit aufräumen. Aber vorher heißt es: Die restlichen Stress-Tage durchhalten! Dann kann ich aufräumen und zu Ostern dann entspannen. Wünscht mit Glück!

Donnerstag, 12. März 2015

Gefährliches Terrain

Wie das Wetter bessert sich mein Leben gerade :) You only live once - Das werde ich nun probieren. Ich versuche mein Leben ein bisschen aufzuräumen - wünscht mir Glück!
Allerdings mache ich mir sorgen darüber, wer diesen Blog alles liest. Ursprünglich hatte ich gedacht, dass mein Blog nicht auffallen wird und ihn nur sehr wenige lesen, Menschen, die mich nicht kennen. Anscheinend hat sich das geändert. Einige Leute aus meinem Umfeld wissen wohl von diesem Blog. Es ist nicht so, dass mich das stören würde, nur habe ich bedenken, was ich hier nun schreiben kann und was nicht. Denn einige Dinge sind persönlich, und nicht unbedingt für die Menschen in meinem Umfeld gedacht. Das zeigt mal wieder: Lebe vorsichtig im Internet! Wenigstens weiß ich das nun. Dass mein Blog wohl mehr Leute kennen als mir lieb ist. Und kann mich dementsprechend Verhalten :)
 
Viel mehr habe ich eigentlich auch im moment nicht zu sagen: Genieße den Moment!

Sonntag, 8. März 2015

Naturtalente und Alleskönner

Mein Leben zu managen... bekomme ich nicht hin. Alles gerät aus den Fugen, nichts ist stabil, und meine Emotionen? Die machen schon lange was sie wollen. Ich bin wohl "Hypersensibel" oder "Psychisch Labil". Jedenfalls gibt es eine Sache, die jeden bestimmt früher oder später den Weg kreuzt: Naturtalente und Alleskönner. Auch beliebt in Kombination mit reich und angeberisch. Solche Menschen regen mich richtig auf! Alles fällt ihnen leicht. So einen haben wir jetzt neu in der Klasse. Und er ist ein Naturtalent in etwas, woran mir viel lag: Die Musik. Immer mehr frage ich mich: Was ist eigentlich mein Ding? Mein Grund zu leben? Mein "Auftrag"? Meine Bestimmung? Wofür lebe ich? Ich meine das mit dem Buch wird irgendwie nicht, meine Filme waren schlecht. Ich will in etwas anerkannt werden, etwas bewegen. Aber das einzige, was ich im moment wohl bewege sind meine Beine, wenn ich zur Schule gehe. Hört mich jemand? Ich will hier raus!

Samstag, 7. März 2015

Eintrag Nr. 50

Yey! Dies ist mein fünfzigster Eintrag!
 
 
Im Moment steht mal wieder viel an, und ich habe auch viel zu tun. Am meisten Spaß macht mir dabei das schreiben :) Seid Mittwoch schreibe ich also ein Buch und habe mich viel übers Buch schreiben erkundigt. Schreiben lindert halt den Schmerz ;) Dann helfe ich am Sonntag in der Kirche, nächste Woche schreiben wir zwei arbeiten und heute muss ich Zeitungen austragen (wenn denn dann die Zeitung endlich kommt). Ich hoffe es kommen keine Prospekte... Am Montag habe ich einen neuen Zustellvertrag unterschrieben, der alte wurde gekündigt, ich trage ab April direkt vor meiner Haustür aus und es werden weniger Zeitungen! Mein Leben läuft und doch läuft es nicht - ich bin verplant, der Alltag öde und ich vom Alltag ermüdet... Bald ist es ein Jahr her seid ich in meine Lebenskrise gestürzt bin. Hoffentlich geht diese Krise auch bald wieder vorbei...

Mittwoch, 4. März 2015

Struggeling

Mein Computer ist also immer noch in Reperatur... Und wenn ich mir mein Leben so anschaue, hätte auch das eine Reperatur dringend notwendig. Immerhin habe ich jetzt eine neue Form gefunden, mich auszudrücken: Das was ich die ganze Zeit tue, schreiben! Mir geht es zwar immer noch nicht viel besser, aber das potential und neue Hoffungen sind da (weshalb der Blog auch einen neuen "Anstrich" bekommen hat...). Das Wetter hier ist bombastisch mies muss man dazu sagen, aber besser als nichts.

Montag, 23. Februar 2015

I am lost

Ich habe in den letzten Wochen keine Möglichkeit zum Bloggen gehabt, doch heute kann ich mal wieder posten! Yey! In den letzten Wochen ist eine Menge und gleichzeitig nichts geschehen. Mein Leben an sich ist unverändert: Stress, kaum Spaß und deprimiert sein. Musik ist weiterhin ein gefährliches Thema, denn der neue aus meiner Klasse ist ein Musikgenie und das tut weh. Generell ist es doch so, das ich in allem woran mir was liegt von irgendwem in meinem Kreis übertrumpft werde. Und das erschwert die Suche nach meinem Platz im Leben erheblich. Wenigstens habe ich wieder ein Handy. Und wenigstens habe ich mir die Montage mit ultralangen Serienabenden im Fernsehprogramm schmackhaft gemacht und es bleiben die Serien, die mir über Wasser halten: Durch sie kann ich dem Alltag entfliehen. Also kurz gesagt: I am Lost and search an Anker - Ich bin verloren und suche einen Anker.

Dienstag, 10. Februar 2015

Tristlosigkeit

Nachdem ich nun schon seid einer Woche nichts mehr gepostet habe, dachte ich mir, dass es mal wieder Zeit wird. Ich habe leider gerade nicht viel Zeit zu posten und mein Computer ist auch in Reperatur... Auf jeden Fall habe ich mich dieses Wochenende erkältet. Und jetzt kuriere ich mich aus. Eigentlich muss ich den Praktikumsbericht schreiben, lernen bis zum umfallen um meine Noten zu halten und noch tausend anderer Dinge erledigen, aber ich bin einfach so fertig. Ich bin einsam und allein inmitten von tausenden von Leuten, und der Absturz meines Handys hat mich ganz von der Außenwelt abgerissen. Ich muss euch sagen, ohne Laptop und Smartphone lebt es sich in unserer heutigen Zeit überhaupt nicht leicht! Ach ja, und dann sind da auch noch meine ganzen Probleme... Es ist gerade alles sehr Tristlos. Grau wie der Himmel. Aber das ist es ja immer....
 
Ich würde gerne meinen Platz finden, meinen Platz auf dieser Welt. Ich würde gerne Leben, mich freuen, geniessen. Aber das alles kann ich hier nicht. Ich kann hier nicht der fröhliche sein, ich kann nicht der sein, der immer abhängt. Ich bin leider der kleine Streber, den alle als anders ansehen. Der nur zuhause lernt. Der Spaß doch gar nicht kennt und nicht kennen will. Aber so will ich nicht sein. Ach wozu jammere ich denn noch, es bringt doch nichts...

Dienstag, 3. Februar 2015

Fireflies

Der gestrige Abend wurde dann doch noch ganz schön. Das habe ich der Tatsache zu verdanken, dass ich meine Kopfschmerzen Gott sei dank dann doch noch losgeworden bin und eine neue Serie Namens "The Lying Game" angelaufen ist. Aber kaum bin ich heute Morgen aufgestanden, ging die Katatstrophenzeit weiter. Mein Vater hat mich um sieben Uhr geweckt, damit ich Schnee schaufeln kann. Das ist leider eine meiner Aufgaben im Haushalt :( Danach hab ich mir dann Frühstück gemacht und verpeilt, dass ich bevor ich zum Bus muss noch ein Tagesticket kaufen muss. Ich habe dann ewigkeiten mein Portmonee gesucht und als ich dann auf dem Weg war ist mir aufgefallen, dass ich noch etwas wichtiges vergessen habe. Tja, dann musste ich zurück und meine Pläne für den Tag ändern. Ich muss nämlich heute nocheinmal zum Lokalsender wo ich mein Praktikum gemacht habe um einige Sachen wegen dem Praktikumsbericht zu besprechen. Und da wollte ich gleich meinen Laptop zum Geschäft bringen und Reparieren lassen (meine Garantie ist noch nicht abgelaufen) doch jetzt werde ich das wohl nach hinten verschieben und nach dem Termin beim Lokalsender machen. Aber viel wichtiger ist die Tatsache, dass ich da nocheinmal hin muss. Ein letztes Mal werde ich da dann alle sehen und das macht mich fertig. Ich bin nach dem Praktikum nur widerwillig und ungern erneut hier in die Schule gegangen und wieder in meinen "alten" Alltag zurückgekehrt. Ich meine hier in unserem Kuhkaff will mich sowieso jeder dritte loswerden. Am liebsten würde ich dieser Stadt lieber gestern als morgen den Rücken für immer zukehren. Aber das ist meine Geburtstadt und ich bin erst in zwei einhalb Jahren mit der Schule fertig - also bleibt mir nur das klassische "Augen zu und durch", das ich schon seid mehreren Jahren betreibe. Ein letztes Mal dem Alltag entfliehen - das prägt den heutigen Tag. Und natürlich der Song, mit dem ich das Praktikum verbinde:

Montag, 2. Februar 2015

Es wird nicht besser

Nach den ganzen schlechten Ereignissen gestern muss ich leider feststellen: Es wird nicht besser. Der heutige Tag hätte wegfallen können, denn es ist nichts besonderes heute gewesen. Gestern war das einzige sinnvolle was ich getan habe aufzuräumen. Ich höre gerade Oldenburg eins, und denke an bessere Zeiten zurück. An dies schönste Zeit meines Lebens. Und es macht mich fertig. Genauso wie dieser ganze Valentienstagskram. Seid ein oder zwei Wochen wird darum schon trubel gemacht. Für unglückliche Singles wohl die beste Zeit im Jahr, sich fertig zu machen. Na Super, jetzt habe ich auch noch Kopfschmerzen. Und darf mir anhören, dass man den Superbowl gesehen haben muss. Ich will mich am liebsten verkriechen und nicht mehr rauskommen. 2015 sollte doch das Jahr werden. Das Jahr, in dem alles wieder besser wird. Im moment scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein. Und dank meines abgestürzten Handys kann ich darüber nicht mal mehr mit meinen Freunden schreiben. Vielleicht muss ich es auf altmodische Art und Weise probieren: Telefonieren. Ich will das alles nicht mehr. Ich will doch nur Glücklich sein. Glücklich werden. Glücklich leben. Und ich weiß, ihr könnt diesen Satz nicht mehr hören. Ich kann es auch nicht.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Nicht meine Woche

 
In dieser Woche ist mein Computer mal wieder abgestürzt und ich kriege ihn nicht wieder zum laufen. Das Praktikum ist letzte Woche zuende gegangen und die Schule hat diese Woche wieder angefangen. Mein Handy hat den geist aufgegeben. Ich habe erfahren, das wir in Physik eine neue Lehrkraft bekommen (was mich erschüttert weil so meine erste eins in Physik stärker bedroht wird als ohnehin schon). In der Schule und generell bin ich nach wie vor oder besser gesagt nach dem Praktikum mal wieder einsam. Ich muss eigentlich mal wieder aufräumen. Meine abwischbare Schreibtafel lässt sich nicht mehr abwischen, weil ich ausversehen unbemerkt einen permanent satt einen abwischbaren Maker genommen habe. Ich bin ständig müde und komme deshalb diese Woche täglich zu spät zur Schule. Mittwoch hätte ich fast meine Kunstsachen vergessen. In Mathematik habe ich eine drei im Zeugniss bekommen, obwohl ich mich Todgeschuftet habe um doch noch eine zwei zu bekommen. Ja, ich weiß, ich bin ein streber. Aber das ist nunmal eines der wenigen Dinge, die mir angesichts meines erbärmlichen Lebens bleiben. Nämlich das Lernen. Und einige Hobbys, von denen ich nicht - wie beim Tanzen - vertrieben werde. Oder nicht vertrieben werden kann. Aber selbst bei meinen Hobbys ist es so, dass ich manchemal auch dort Frustriert werde. Beim Lernen nicht. Jedenfalls nicht so oft wie woanders. Dann war heute auch noch der 30. Jahrestag des Todes von meinem Großvater. Das war wohl das einzig gute an der bisherigen Woche, denn wir haben beisammen gesessen und lecker gegessen und meinem Opa gedacht. Verdammt ich will keine zwei einhalb Jahre bis zu meinem Abitur warten um endlich das Leben führen zu können, dass ich will. Ich will doch nur ein Glückliches Leben führen, und zwar schon heute...

Sonntag, 25. Januar 2015

Frust und Trauer

Ich will mal versuchen mich mit dem Schreiben auszudrücken. Wenn mir schon Musik machen nicht gelingt... Ich habe Angst. Angst davor, für die nächsten zwei ein halb Jahre in den Alltag zurückzukehren, der mich kaputt macht. Ich zerbreche daran. Ich bin sehr viel alleine. Nicht im Sinne von alleine, sondern im Sinne von Einsam. Im Sinne von kaum unter gleichaltrigen. Beim Praktikum hatte ich zum ersten mal das Gefühl, nicht Einsam zu sein. Akzeptiert und toleriert zu werden. Respektiert zu werden. Diese Erfahrung wahr wohl eine der schönsten in meinem Leben. Und ich werde sie nie vergessen. Ich kann sie nicht vergessen. Ich will sie nicht vergessen. Ich möchte das genauso hier bei mir zuhause, in meiner kleinen Stadt haben. Mal nicht der Außenseiter zu sein. Nicht der merkwürdige Typ. Sondern Teil der Gemeinschaft zu sein. Bedingungslos. Ich kann nicht verstehen, warum ich das nicht sein kann. Was mache ich falsch? 

Morgen wieder Schule...

Das Wochenende ging schnell vorbei. Gestern Zeitungen austragen - heute Mittagessen bei Oma. Laut Horoskop soll ich mich ja Ende Januar verlieben... Das will ich nicht hoffen, denn das würde wieder schlecht ausgehen... Naja, ich will mal auf das beste Hoffen. Und morgen ist ja wieder Schule... Der Alltag holt mich wieder zurück. Irgendwie trist das ganze. Ach keine Ahnung...

Freitag, 23. Januar 2015

Das Ende eines Traumes

Die letzten zwei Wochen waren wohl die schönsten meines bisherigen Lebens. Ich wurde respektiert, toleriert, akzeptiert und integriert, in meiner Heimatstadt kannte ich das vorher nicht. Ich habe viele neue, nette Leute kennengelernt und durfte meinen Berufstraum leben. Ich gehe mit gemischten Gefühlen wieder hier weg. Einerseits hat es mir gefallen und darüber freue ich mich. All die erfahrungen die ich hier gesammelt habe, das alles war so toll. Andererseits muss ich leider akzeptieren, dass es jetzt zuende ist und ich wohl oder übel wieder in meinen tristen Alltag zurückkehren muss. Und das für die nächsten zweieinhalb Jahre... :(
Ich wünschte mir es gäbe eine Möglichkeit, das das alles nicht zuende sein müsste. Aber die gibt es wohl leider nicht...

Donnerstag, 22. Januar 2015

Ein toller Tag

Heute war definitiv der beste Praktikumstag von allen :) Alles begann damit, dass ich nach dem schneiden von einem Beitrag mit den Mitpraktikanten eine Umfrage machen musste. Wir haben uns alle super verstanden und endlich habe ich mich als Teil einer Gruppe gut und vor allem respektiert gefühlt :) Es war einfach toll! Umso trauriger bin ich, dass morgen der letzte Praktikumstag ist :(
Auf jeden fall haben wir viel gelacht und danach wurde es noch besser, denn ich durfte mitmoderieren! Und um ehrlich zu sein, habe ich in der Sendung jemanden kennen gelernt, der mir gefällt... Ich wünschte mein Leben wäre so toll wie dieser Tag... :)  

Mittwoch, 21. Januar 2015

Top und Flop

In den letzten Tagen kann ich kaum noch schlafen. Dieser Kettenbrief hat mir ganz schön Angst eingejagt! Aber Nacht für Nacht schläft es sich besser und das Gefühl zu wissen, genau das richtige getan zu haben hilft. Der gestrige Tag war trotzdem von Übermüdung geprägt. Und dann habe ich auch noch die Zeugniskonferenz vergessen (ich dachte sie wäre an einem anderen Tag)! Und obwohl mein Praktikum bisher toll lief, finde ich es blöd, dass ich im Gegensatz zu meinem Mitpraktikanten bisher nicht live moderieren durfte :( Ja, und dann sind da ja auch noch meine Probleme hier, die mir schon zuwinken, weil es nach dem Praktikum ja wieder ätzend weitergeht! Ich bin zwar Klassenbester geworden, aber das hilft mir auch nicht weiter... Ich weiß, mein Leben ist gerade schwer zu überblicken. Was war also in den letzten Tagen Top, und was Flop? Hier nochmal die Zusammenfassung:

TOP:
- Mein Praktikum beim Lokalsender Oldenburg eins www.oeins.de
- Mein Zeugnis und die Tatsache Klassenbester zu sein
  (Gestern war die Zeugniskonferenz)

FLOP:
- Meine weiterhin bestehenden Probleme hier in dieser kleinen Stadt
- Die Tatsache, dass das Praktikum Freitag wieder vorbei ist
- Der gestrige Tag
- Die Tatsache, beim Praktikum bisher nicht moderiert zu haben

Ich hoffe irgendwann kann ich euch berichten, mein Leben ist mal komplett perfekt...

Sonntag, 18. Januar 2015

Verwirrende Schwankungen

In den letzten Tagen konnte ich leider nicht auf meinen Computer zugreifen. Es ist im Moment auch eine Zeit der Schwankungen. Einerseits die Freude darüber, im Praktikum akzeptiert und respektiert zu werden und andererseits die noch immer nicht gelösten Probleme hier wie z.B. der Zeitungsjob, die Hoffnung auf ein neues Leben, manchmal auch Zeitmangel und nicht zu vergessen mein Problem mit der Liebe (ich habe keine Liebe). Es ist alles so merkwürdig, so komisch, ich fühle mich wie in einem komischen Übergangszustand und fühle mich gespalten. Einerseits die Freude, andererseits die Probleme - Wann wird das ganze denn endlich aufhören?

Mittwoch, 14. Januar 2015

Kettenbriefe...

Im Moment läuft alles einfach super, und mein Praktikum heute war auch wieder super :) Aber da gibt es eine Sache, die mich echt nervt: Kettenbriefe. Heute habe ich wieder einen bekommen, der Angst machen soll. Ich bin jemand, der sich dann immer total fürchtet. Deshalb Google ich seid längerer Zeit die Kettenbriefe immer und beruhige mich mit Artikeln, die mir eindeutig sagen: Der Kettenbrief stimmt nicht! Was ich allerdings nicht verstehen kann ist, warum Menschen soetwas machen, also Kettenbriefe schreiben, die Angst machen. Wie kann man sich nur am Leid anderer erfreuen? Grundsätzlich gilt:

1. KETTENBRIEFE sind zu 99% FALSCH. Und KETTENBRIEFE die mit TOD drohen, sind grundsätzlich IMMER Falsch.

2. KETTENBRIEFE nur weiterleiten, wenn sie KEINE ANGST verbreiten und den Empfänger NICHT nerven.

3. Wenn man sich NICHT SICHER ist, ob ein Kettenbrief stimmt oder ANGST hat, einfach den Kettenbrief GOOGLEN! :)

Also, haltet euch einfach an diese drei Regeln und alles ist gut :)

Dienstag, 13. Januar 2015

Praktikum

Ich wünschte mein aktuelles Praktikum würde nie zuende gehen... Die Praktikumszeiten sind toll, der Praktikumsbetrieb ist toll, das Praktikum an sich ist toll, mein Mitpraktikant ist toll, die Leute beim Praktikum sind toll... Ich werde endlich mal irgendwo respektiert und nicht an der nächsten Straßenecke blöd angemacht. Probleme gibt es da auch nicht. Es ist wie das Paradies... Nur leider muss ich auf den Boden der Tatsachen zurückkehren, sobald ich wieder in meiner Stadt bin. Zoff mit Freunden, unzählige Aufgaben und die Tatsache, dass das Praktikum schon bald wieder vorbei ist machen mir zu schaffen. Es ist wie ein Traum, der für kurze Zeit in Erfüllung geht, du freust dich, aber hast immer im Hinterkopf, dass es bald wieder wie vorher ist...

Sonntag, 11. Januar 2015

Aufregung

In den letzten Tagen war viel Streit, trotzdem auch viel Ruhe, viel Stress, insgesamt war alles ziemlich Chaotisch. Donnerstag musste ich für eine Arbeit lernen und Freitag hatte ich viele Termine. Samstag musste ich bei Sturm Zeitungen austragen und heute konnte ich endlich mal einen Tag entspannen. Ich freue mich gerade auch riesig, das das Internet nach zwei bis drei Tagen mal wieder geht. Die Leitungen hier sind Uralt... Und dann bin ich auch noch aufgeregt. In den nächsten Tagen wird es nämlich Chaotisch weitergehen: Ich mache mein Schülerbetriebspraktikum in einem Lokal-Radiosender in einer etwas größeren Stadt und freu mich schon riesig :) Ich bin auch schon total Aufgeregt... Trotz alledem habe ich immer wieder zweifel daran, wie mein Leben gerade läuft, und wenn ich mich Streite, werden diese Zweifel verstärkt. Ich hoffe immer noch, das 2015 ein erfolgreiches Jahr für mich wird... Drückt mir die Daumen!

Mittwoch, 7. Januar 2015

My Head is a Jungle

Dieses Lied beschreibt am besten meine aktuelle Lage. Das Praktikum wirft viele Aufgaben auf, die davor oder danach erledigt werden müssen. Die letzten Nächte konnte ich kaum schlafen. Heute habe ich Kopfschmerzen und meine Augen tränen. Eigentlich müsste ich jetzt für eine Mathearbeit lernen, für die Schule packen, und so weiter, aber ich fühle mich gerade nicht danach. Nicht das ich wieder deprimiert wäre über irgendwelche Entwicklungen - diesmal fühle ich mich körperlich nicht besonders gut. Obwohl - eine Sache gibt es da, die mich bedrückt: Ich versuche schon seid Ewigkeiten einen guten Pop-Song zu schreiben und zu realisieren. Aber ich scheitere jedes mal. Es ist im Moment wohl vieles verwirrend - auch wenn die letzten Tage recht gut waren. Montag zum Beispiel habe ich einen tollen Ausflug mit einer Freundin gehabt. Und Sonntag war trotz ein paar Dingen die zu erledigen waren ein toller Tag. Ich kann nur hoffen, dass ich so schnell wie möglich diesem Head-Jungle entfliehen und Ordnung schaffen kann...

Sonntag, 4. Januar 2015

Die Sonne

Ich habe momentan wieder echt viel zu tun - aber mein Leben kommt langsam wieder in Schwung. Klar bin ich immer noch single, aber ich habe echt tolle Freunde :) Und deshalb - und wegen meinem weniger tollen Zeitungsjob, indem sich allerdings Dinge zum guten hin verändert haben - hatte ich kaum Zeit in den letzten Tagen. Außerdem fahre ich morgen mit einer Freundin nach Oldenburg und übernächste Woche beginnt mein Schülerpraktikum :) Die Tarot karten müssen nicht unbedingt recht gehabt haben, aber sie motivieren mich mein Leben wieder in meine eigene Hand zu nehmen.

Donnerstag, 1. Januar 2015

Neujahr

Neues Jahr, neues Glück - und bis vor kurzem sah auch alles danach aus. Aber heute - nichts. Das einzige, eventuell nicht ganz unnötige, was ich heute getan habe ist nach Mitternacht noch das Feuerwerk beobachten und heute Nachmittag mit meiner Familie noch kleinere Feuerwerkssachen beim spazieren gehen anzünden. Und jetzt höre ich Liebeslieder. Wer diesen Blog mitverfolgt, wird wissen, das ich in Sachen Liebe in letzter Zeit nicht viel Glück hatte. Und immernoch nicht habe. Und deshalb macht mich alles was damit zu tun hat fertig. Ich kann einfach nicht verstehen, warum die "Bösen" auf der Welt immer Glück haben und bei denen es immer läuft, und die "Guten" immer leer ausgehen. Ich meine ich warte schon ganze zehn Jahre auf mein Glück. Doch anstatt das es mal kommt hat mir das Jahr 2014 nur Unglück gebracht (wer es nochmal nachlesen will liest am besten meinen gestrigen Eintrag). Ich kann nur hoffen, dass dieses Jahr besser wird...