Mittwoch, 25. März 2015

Zwischen Gedenken und Freude

Sicherlich habt ihr von dem Flugzeugabsturz eines Germanwings-Fluges der Airbus A320 von Barcelona nach Düsseldorf über den französischen Alpen gehört. Die Nachrichten quillen von den Meldungen ja über... Jedenfalls wollte ich das auf diesem Blog auch kurz ansprechen, immerhin sind doch leider 150 Menschen gestorben, darunter 67 deutsche und davon 16 Schüler mit ihren zwei Lehrern, die auf dem Heimflug von einem Austausch waren. Es hat mich mitgenommen, von dem Absturz zu hören und es gibt Anlass zum Gedenken.
Gleichzeitig war gestern für mich persönlich ein guter Tag, was mich zwiespältig werden lässt. Ich habe gestern fortschritte gemacht beim Tennis vom Schulsport aus und bin mit meinem Französisch-Referat vorangekommen. Ich habe mich in meiner Klasse nicht unsichtbar gefühlt; habe mich in der Mittagspause mit den anderen gut Unterhalten. Meinen Schulordner habe ich auf vordermann gebracht; meine Karate-Prüfung bestanden. Kurz: Es lief gut.
Aber genau das führt bei mir zur moralischen verwirrung: Hatte ich doch meinen besten Tag in letzter Zeit ausgerechnet an dem Tag, an dem ein Unglück geschehen ist. Ich sollte mir wohl nicht immer über alles solche Gedanken machen, und mich einfach über meinen persönlichen Erfolgstag freuen, ohne das Unglück was geschah zu ignorieren.

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