Heute war bei uns in der Schule der sog. "Abi-Scherz". Dabei feiern die Abiturienten ihr Abitur und spritzen mit Wasserpistolen, während sie am Vortag die Schule verbarrikadiert haben. Den Abschluss bildet eine Show, sodass ab ca. der dritten Stunde kein Unterricht mehr stattfindet. Nun hat mich dieser "Abischerz" zum Nachdenken bewegt, schließlich bin ich im nächsten Jahr auch schon mit dem Abi dran.
Ich habe darüber nachgedacht, und das ist eigentlich nicht neu, was bleibt, wenn die Schule abgeschlossen ist. Wie ich auf meine Schulzeit zurückblicken werde, wie ich errinnern werde, dass ich kaum was zu errinnern habe.
Ein weiteres Problem ist das sog. "Abschlusszelten". Dabei ist es so eine Art Fest am Strand, bei dem die Zehntklässler ihren theoretisch erlangten erweiterten Realschulabschluss feiern. Letztes Jahr war ich dort, und ich muss sagen, dass es einer der wenigen Momente der Schulzeit war, an den ich mich gerne zurückerrinnere. Auch wenn einiges blöd gelaufen war (ich hatte z.B. mein Handy verloren), habe ich mich einmal als Teil des großen ganzen gefühlt.
Nun sind beim Abschlusszelten nicht nur die Zehntklässler, sondern auch Elftklässler oder Neuntklässler. Auch ich würde gerne dorthin gehen, doch mein Problem ist, dass ich mich nicht so fühle, als wäre ich dort erwünscht. Schließlich fanden es die anderen schon letztes Mal so komisch, dass ich dort erschienen bin.
Dazu kann ich nur sagen: Die anderen sehen mich als Streber, der gar nicht dazugehören WILL. Doch gerade da liegen sie falsch. Ja, ich bin ein Streber, aber nein, ich will dazugehören. Und zwar mehr als alles andere.
Es ist nicht so, dass ich ausgeschlossen würde. Nein, man geht mit mir in meinem Jahrgang völlig normal um. Und das war ehrlich gesagt vor einigen Jahren noch anders. Dafür, dass es jetzt so ist wie es ist bin ich auch dankbar. Aber die Leute aus meinem Jahrgang haben untereinander Freundschaften und Bekanntschaften geknüpft, über Jahre hinweg. So sind sie alle miteinander tief verwurzelt vernetzt, während ich diese Vernetzung nicht habe. Und auch sonst kenne ich wenig gleichaltrige.
Und zur Streber-Sache: Gerade weil ich eine merkwürdige Biografie habe (also bis heute gesehen), will ich Leistung zeigen. Ich will mir selbst und allen anderen Beweisen, dass das alles nicht umsonst war. Egal ob dem Schulleiter, Lehrern und Eltern, die damals gegen mich gewittert haben, anderen gleichaltrigen, dir mich für verrückt halten oder mir selbst. Ich will unter die besten drei meines Jahrgangs kommen, was mich zusätzlich fertig macht. Denn die besten drei werden genannt und ihnen wird gratuliert, wenn denn die Abiturientenverabschiedung stattfindet. Ich will Anerkennung, und das ist auch nichts neues.
So, nun habe ich so ziemlich alles niedergeschrieben, was gerade in meinem Kopf rumschwirrte. Und ich weiß immer noch nicht, wie ich mich bezüglich des Abschlusszeltens verhalten soll. Einfach vergessen, einfach in Arbeit stürzen, um nicht nachzudenken. Denn wenn ich nachdenke, dann komm ich zum Selbstmitleid. Und das bringt niemanden weiter.
Dazu kann ich nur sagen: Die anderen sehen mich als Streber, der gar nicht dazugehören WILL. Doch gerade da liegen sie falsch. Ja, ich bin ein Streber, aber nein, ich will dazugehören. Und zwar mehr als alles andere.
Es ist nicht so, dass ich ausgeschlossen würde. Nein, man geht mit mir in meinem Jahrgang völlig normal um. Und das war ehrlich gesagt vor einigen Jahren noch anders. Dafür, dass es jetzt so ist wie es ist bin ich auch dankbar. Aber die Leute aus meinem Jahrgang haben untereinander Freundschaften und Bekanntschaften geknüpft, über Jahre hinweg. So sind sie alle miteinander tief verwurzelt vernetzt, während ich diese Vernetzung nicht habe. Und auch sonst kenne ich wenig gleichaltrige.
Und zur Streber-Sache: Gerade weil ich eine merkwürdige Biografie habe (also bis heute gesehen), will ich Leistung zeigen. Ich will mir selbst und allen anderen Beweisen, dass das alles nicht umsonst war. Egal ob dem Schulleiter, Lehrern und Eltern, die damals gegen mich gewittert haben, anderen gleichaltrigen, dir mich für verrückt halten oder mir selbst. Ich will unter die besten drei meines Jahrgangs kommen, was mich zusätzlich fertig macht. Denn die besten drei werden genannt und ihnen wird gratuliert, wenn denn die Abiturientenverabschiedung stattfindet. Ich will Anerkennung, und das ist auch nichts neues.
So, nun habe ich so ziemlich alles niedergeschrieben, was gerade in meinem Kopf rumschwirrte. Und ich weiß immer noch nicht, wie ich mich bezüglich des Abschlusszeltens verhalten soll. Einfach vergessen, einfach in Arbeit stürzen, um nicht nachzudenken. Denn wenn ich nachdenke, dann komm ich zum Selbstmitleid. Und das bringt niemanden weiter.

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