Donnerstag, 29. Januar 2015

Nicht meine Woche

 
In dieser Woche ist mein Computer mal wieder abgestürzt und ich kriege ihn nicht wieder zum laufen. Das Praktikum ist letzte Woche zuende gegangen und die Schule hat diese Woche wieder angefangen. Mein Handy hat den geist aufgegeben. Ich habe erfahren, das wir in Physik eine neue Lehrkraft bekommen (was mich erschüttert weil so meine erste eins in Physik stärker bedroht wird als ohnehin schon). In der Schule und generell bin ich nach wie vor oder besser gesagt nach dem Praktikum mal wieder einsam. Ich muss eigentlich mal wieder aufräumen. Meine abwischbare Schreibtafel lässt sich nicht mehr abwischen, weil ich ausversehen unbemerkt einen permanent satt einen abwischbaren Maker genommen habe. Ich bin ständig müde und komme deshalb diese Woche täglich zu spät zur Schule. Mittwoch hätte ich fast meine Kunstsachen vergessen. In Mathematik habe ich eine drei im Zeugniss bekommen, obwohl ich mich Todgeschuftet habe um doch noch eine zwei zu bekommen. Ja, ich weiß, ich bin ein streber. Aber das ist nunmal eines der wenigen Dinge, die mir angesichts meines erbärmlichen Lebens bleiben. Nämlich das Lernen. Und einige Hobbys, von denen ich nicht - wie beim Tanzen - vertrieben werde. Oder nicht vertrieben werden kann. Aber selbst bei meinen Hobbys ist es so, dass ich manchemal auch dort Frustriert werde. Beim Lernen nicht. Jedenfalls nicht so oft wie woanders. Dann war heute auch noch der 30. Jahrestag des Todes von meinem Großvater. Das war wohl das einzig gute an der bisherigen Woche, denn wir haben beisammen gesessen und lecker gegessen und meinem Opa gedacht. Verdammt ich will keine zwei einhalb Jahre bis zu meinem Abitur warten um endlich das Leben führen zu können, dass ich will. Ich will doch nur ein Glückliches Leben führen, und zwar schon heute...

Sonntag, 25. Januar 2015

Frust und Trauer

Ich will mal versuchen mich mit dem Schreiben auszudrücken. Wenn mir schon Musik machen nicht gelingt... Ich habe Angst. Angst davor, für die nächsten zwei ein halb Jahre in den Alltag zurückzukehren, der mich kaputt macht. Ich zerbreche daran. Ich bin sehr viel alleine. Nicht im Sinne von alleine, sondern im Sinne von Einsam. Im Sinne von kaum unter gleichaltrigen. Beim Praktikum hatte ich zum ersten mal das Gefühl, nicht Einsam zu sein. Akzeptiert und toleriert zu werden. Respektiert zu werden. Diese Erfahrung wahr wohl eine der schönsten in meinem Leben. Und ich werde sie nie vergessen. Ich kann sie nicht vergessen. Ich will sie nicht vergessen. Ich möchte das genauso hier bei mir zuhause, in meiner kleinen Stadt haben. Mal nicht der Außenseiter zu sein. Nicht der merkwürdige Typ. Sondern Teil der Gemeinschaft zu sein. Bedingungslos. Ich kann nicht verstehen, warum ich das nicht sein kann. Was mache ich falsch? 

Morgen wieder Schule...

Das Wochenende ging schnell vorbei. Gestern Zeitungen austragen - heute Mittagessen bei Oma. Laut Horoskop soll ich mich ja Ende Januar verlieben... Das will ich nicht hoffen, denn das würde wieder schlecht ausgehen... Naja, ich will mal auf das beste Hoffen. Und morgen ist ja wieder Schule... Der Alltag holt mich wieder zurück. Irgendwie trist das ganze. Ach keine Ahnung...

Freitag, 23. Januar 2015

Das Ende eines Traumes

Die letzten zwei Wochen waren wohl die schönsten meines bisherigen Lebens. Ich wurde respektiert, toleriert, akzeptiert und integriert, in meiner Heimatstadt kannte ich das vorher nicht. Ich habe viele neue, nette Leute kennengelernt und durfte meinen Berufstraum leben. Ich gehe mit gemischten Gefühlen wieder hier weg. Einerseits hat es mir gefallen und darüber freue ich mich. All die erfahrungen die ich hier gesammelt habe, das alles war so toll. Andererseits muss ich leider akzeptieren, dass es jetzt zuende ist und ich wohl oder übel wieder in meinen tristen Alltag zurückkehren muss. Und das für die nächsten zweieinhalb Jahre... :(
Ich wünschte mir es gäbe eine Möglichkeit, das das alles nicht zuende sein müsste. Aber die gibt es wohl leider nicht...

Donnerstag, 22. Januar 2015

Ein toller Tag

Heute war definitiv der beste Praktikumstag von allen :) Alles begann damit, dass ich nach dem schneiden von einem Beitrag mit den Mitpraktikanten eine Umfrage machen musste. Wir haben uns alle super verstanden und endlich habe ich mich als Teil einer Gruppe gut und vor allem respektiert gefühlt :) Es war einfach toll! Umso trauriger bin ich, dass morgen der letzte Praktikumstag ist :(
Auf jeden fall haben wir viel gelacht und danach wurde es noch besser, denn ich durfte mitmoderieren! Und um ehrlich zu sein, habe ich in der Sendung jemanden kennen gelernt, der mir gefällt... Ich wünschte mein Leben wäre so toll wie dieser Tag... :)  

Mittwoch, 21. Januar 2015

Top und Flop

In den letzten Tagen kann ich kaum noch schlafen. Dieser Kettenbrief hat mir ganz schön Angst eingejagt! Aber Nacht für Nacht schläft es sich besser und das Gefühl zu wissen, genau das richtige getan zu haben hilft. Der gestrige Tag war trotzdem von Übermüdung geprägt. Und dann habe ich auch noch die Zeugniskonferenz vergessen (ich dachte sie wäre an einem anderen Tag)! Und obwohl mein Praktikum bisher toll lief, finde ich es blöd, dass ich im Gegensatz zu meinem Mitpraktikanten bisher nicht live moderieren durfte :( Ja, und dann sind da ja auch noch meine Probleme hier, die mir schon zuwinken, weil es nach dem Praktikum ja wieder ätzend weitergeht! Ich bin zwar Klassenbester geworden, aber das hilft mir auch nicht weiter... Ich weiß, mein Leben ist gerade schwer zu überblicken. Was war also in den letzten Tagen Top, und was Flop? Hier nochmal die Zusammenfassung:

TOP:
- Mein Praktikum beim Lokalsender Oldenburg eins www.oeins.de
- Mein Zeugnis und die Tatsache Klassenbester zu sein
  (Gestern war die Zeugniskonferenz)

FLOP:
- Meine weiterhin bestehenden Probleme hier in dieser kleinen Stadt
- Die Tatsache, dass das Praktikum Freitag wieder vorbei ist
- Der gestrige Tag
- Die Tatsache, beim Praktikum bisher nicht moderiert zu haben

Ich hoffe irgendwann kann ich euch berichten, mein Leben ist mal komplett perfekt...

Sonntag, 18. Januar 2015

Verwirrende Schwankungen

In den letzten Tagen konnte ich leider nicht auf meinen Computer zugreifen. Es ist im Moment auch eine Zeit der Schwankungen. Einerseits die Freude darüber, im Praktikum akzeptiert und respektiert zu werden und andererseits die noch immer nicht gelösten Probleme hier wie z.B. der Zeitungsjob, die Hoffnung auf ein neues Leben, manchmal auch Zeitmangel und nicht zu vergessen mein Problem mit der Liebe (ich habe keine Liebe). Es ist alles so merkwürdig, so komisch, ich fühle mich wie in einem komischen Übergangszustand und fühle mich gespalten. Einerseits die Freude, andererseits die Probleme - Wann wird das ganze denn endlich aufhören?

Mittwoch, 14. Januar 2015

Kettenbriefe...

Im Moment läuft alles einfach super, und mein Praktikum heute war auch wieder super :) Aber da gibt es eine Sache, die mich echt nervt: Kettenbriefe. Heute habe ich wieder einen bekommen, der Angst machen soll. Ich bin jemand, der sich dann immer total fürchtet. Deshalb Google ich seid längerer Zeit die Kettenbriefe immer und beruhige mich mit Artikeln, die mir eindeutig sagen: Der Kettenbrief stimmt nicht! Was ich allerdings nicht verstehen kann ist, warum Menschen soetwas machen, also Kettenbriefe schreiben, die Angst machen. Wie kann man sich nur am Leid anderer erfreuen? Grundsätzlich gilt:

1. KETTENBRIEFE sind zu 99% FALSCH. Und KETTENBRIEFE die mit TOD drohen, sind grundsätzlich IMMER Falsch.

2. KETTENBRIEFE nur weiterleiten, wenn sie KEINE ANGST verbreiten und den Empfänger NICHT nerven.

3. Wenn man sich NICHT SICHER ist, ob ein Kettenbrief stimmt oder ANGST hat, einfach den Kettenbrief GOOGLEN! :)

Also, haltet euch einfach an diese drei Regeln und alles ist gut :)

Dienstag, 13. Januar 2015

Praktikum

Ich wünschte mein aktuelles Praktikum würde nie zuende gehen... Die Praktikumszeiten sind toll, der Praktikumsbetrieb ist toll, das Praktikum an sich ist toll, mein Mitpraktikant ist toll, die Leute beim Praktikum sind toll... Ich werde endlich mal irgendwo respektiert und nicht an der nächsten Straßenecke blöd angemacht. Probleme gibt es da auch nicht. Es ist wie das Paradies... Nur leider muss ich auf den Boden der Tatsachen zurückkehren, sobald ich wieder in meiner Stadt bin. Zoff mit Freunden, unzählige Aufgaben und die Tatsache, dass das Praktikum schon bald wieder vorbei ist machen mir zu schaffen. Es ist wie ein Traum, der für kurze Zeit in Erfüllung geht, du freust dich, aber hast immer im Hinterkopf, dass es bald wieder wie vorher ist...

Sonntag, 11. Januar 2015

Aufregung

In den letzten Tagen war viel Streit, trotzdem auch viel Ruhe, viel Stress, insgesamt war alles ziemlich Chaotisch. Donnerstag musste ich für eine Arbeit lernen und Freitag hatte ich viele Termine. Samstag musste ich bei Sturm Zeitungen austragen und heute konnte ich endlich mal einen Tag entspannen. Ich freue mich gerade auch riesig, das das Internet nach zwei bis drei Tagen mal wieder geht. Die Leitungen hier sind Uralt... Und dann bin ich auch noch aufgeregt. In den nächsten Tagen wird es nämlich Chaotisch weitergehen: Ich mache mein Schülerbetriebspraktikum in einem Lokal-Radiosender in einer etwas größeren Stadt und freu mich schon riesig :) Ich bin auch schon total Aufgeregt... Trotz alledem habe ich immer wieder zweifel daran, wie mein Leben gerade läuft, und wenn ich mich Streite, werden diese Zweifel verstärkt. Ich hoffe immer noch, das 2015 ein erfolgreiches Jahr für mich wird... Drückt mir die Daumen!