Es gibt Menschen, die glauben, dass nichts ohne Grund geschieht und jeder Mensch auf dieser Erde eine Aufgabe erfüllt. Dieser Ansicht bin ich gewissermaßen auch.
Angela Merkel ist geboren worden, um Deutschland in den aktuellen Tagen zu regieren, Michael Jackson wurde zum King of Pop geboren, Prinz William soll irgendwann einmal den britischen Thron übernehmen. Und so glaube ich, dass jeder seine eigene Aufgabe in der Welt hat, mit seinen eigenen Talenten und seinem eigenen können. Selbst wenn man nicht auf der großen Weltbühne steht, selbst wenn man nur dazu da ist, einen einzigen Menschen glücklich zu machen (zum Beispiel wenn man liebt).
Es gibt aber eine Sache, die mich an dieser Theorie zweifeln lässt, nämlich die Frage danach, was eigentlich meine Aufgabe, mein Talent, mein Weg ist. Und ich bin fest davon überzeugt, dass es auch andere Menschen gibt, denen es ähnlich geht. Aber das macht es nicht besser.
Man stellt sich immer die Frage, was man selbst eigentlich besonders gut kann. Klar spiele ich zum Beispiel Gitarre oder mache Karate. Aber nichts von alle dem kann ich besonders gut. Und von Liebe kann bei mir auch nicht die Rede sein.
Wozu existiere ich also? Es ist als gäbe es mich einfach so - und niemand würde mich wirklich brauchen. Nicht einmal meine Freunde, von denen es im übrigen auch nicht viele gibt. Und dieses Gefühl der Nutzlosigkeit ist einfach nur erdrückend und kommt immer wieder hoch. Wohl auch ein Grund, warum ich auf diesem Blog immer nur etwas zu meckern habe. Doch es ändert nichts. Leider.
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