Donnerstag, 30. April 2015

Der Tanz in den Mai

30. April - Das bedeutet es ist wieder soweit: Überall in Deutschland werden die Maibäume aufgestellt. Und auch hier wird in den Mai getanzt. Allerdings ohne mich. Denn ich darf - wie jeden Abend - im Bett liegen und Fernsehen. Warum? Weil diese Stadt mich hasst. Ich dürfte raus, ausgehen, Whatever. Aber ich kann nicht. Weil ich immer Allein bin. So verwandelt sich der Tanz in den Mai für mich in den Schlaf in den Mai. Wie auch immer.
Ich habe es satt, immer die gleiche Routine zu leben. Ich will hier weg. Ich fühle mich hier nicht zuhause, nicht in dieser Stadt. Meine letzte Hoffnung besteht darin, dass sich in der Oberstufe etwas ändert. Dafür Kämpfe ich - doch bis dahin sind es noch mindestens 17 Wochen.
Also dann - einen schönen Tanz in den Mai!
 

Montag, 27. April 2015

Wie geht es weiter?

Im Moment versuche ich mein Leben zu ändern - wie eigentlich immer. Und nie funktioniert es. Trotzdem gebe ich nicht auf, auch wenn ich zwischenzeitlich am Boden liege. Denn wer aufgibt hat schon verloren - und das will ich nicht denen gönnen, die mir mein Leben nicht gönnen. Trotzdem habe ich Angst vor der Zukunft. Gerade bin ich aus der Klassenarbeits-Hochphase heraus und einige Dinge in meinem Leben beginnen gerade sich zu ändern (Wenn ich nicht Halluziniere :D ). Und ich stelle mir immer wieder die Frage: "Wie geht es wohl weiter?" 

Donnerstag, 23. April 2015

Pechsträhne

Nach einer Hochphase - allerdings geprägt von Aufgaben - folgt nun eine Pechsträhne. Zwei Arbeiten in einer Woche habe ich wahrscheinlich (ziemlich sicher) verhauen, und viele Tollpatschige Momente prägen die letzten Tage. Ich bin einfach frustriert. Nicht einmal mehr das Lernen, was als einziges immer funktioniert hat, bleibt mir nunmehr. Ich will aus diesem tristen Routinemist raus!
Aber wahrscheinlich liest sich das gerade irgendjemand aus meiner Schule durch, der sich totlacht. Denjenigen, die über das Leid andere lachen, möchte ich sagen: DAS IST NICHT LUSTIG!

Samstag, 18. April 2015

Mal wieder Stress...

Tja... und schon stehen die nächsten Arbeiten vor der Tür: Chemie, Mathe und Bio. Lernen bis zum Umfallen, juhuu! Und dann noch die ganzen anderen Sachen, die ich zu erledigen habe... :(
Wenigstens versuche ich gerade mein Leben auf die Reihe zu kriegen und weniger zu jammern, denn das wird auch nichts ändern. Ich habe wirklich keinen Plan, was auf mich zukommt, was die Zukunft bringt. Ich kann nur hoffen, es ist etwas gutes :)
Und gefeiert? Habe ich nicht. Mein 16. Geburtstag war am Mittwoch - und alle fragen mich, ob ich denn schön gefeiert hätte. Wie denn ohne alles?

Mittwoch, 15. April 2015

Süße 16

YEAH! Ich hatte heute Geburtstag und bin 16 geworden! :)

Heute war ein guter Tag. Und das kann ich noch längst nicht von jedem Tag behaupten. Ich wurde von Glückwünschen überhäuft, ohne wirklich meinen Geburtstag erwähnt zu haben. Das Wetter war schön, die Geschenke waren toll, es war kaum richtiger Unterricht in der Schule, ich hatte 1., 6. und 8. Stunde frei, Gitarrenunterricht war super und der Abend auch. Solche Tage will ich immer haben... Das einzige was mir Gedanken bereitet ist, dass ich meinen Geburtstag nicht feierte oder feiern werde. Ich meine 16 Jahre müsste man doch feiern - aber ich will nicht mit drei Leuten dasitzen und eine Trübsame Feier haben... Und eine richtige Party feiern kann ich nicht, weil ich keinen Plan hab wenn ich einladen sollte, wie man soetwas organisiert oder wo ich feiern könnte. Denn meine Eltern leben auch hier...

Doch das gute Überwiegt heute... Da will ich nicht an das negative denken.

Sonntag, 12. April 2015

Müdigkeit

Ich weiß überhaupt nicht, was dieser Blog überhaupt bringt. Vermutlich habe ich ihn nur erstellt, um meine Gedanken ordnen zu können, Whatever. Ich bin gerade Müde von all dem existieren ohne wirklich fröhlich sein zu können oder abzuschalten. Bringt ja alles eh nichts. Ich frag mich immer: WAS SOLL ICH TUN? und WAS MACHE ICH FALSCH? Ach keine Ahnung. Ich bin eine Maschine, die auf Knopfdruck gute Noten liefert. Nur anders als eine Maschine habe ich Gefühle, die mir sagen: ich will keine Maschine sein, ich will leben! Aber ich sitze im Käfig und weiß nicht wie ich rauskommen soll um zu leben. Ich fühle mich wie dreißig, vierzig oder fünfzig. Wann kann ich das alles endlich hinter mir lassen? Ich bin Müde zu kämpfen, jede Schlacht die ich verliere tut weh. Da reicht es schon ein Pärchen zu sehen oder Jugendliche, die Spaß haben. Wie auch immer. Ich will nur noch hier raus.

Donnerstag, 9. April 2015

Filme und mein Leben

Ich bin ja eher der Romantiker, der sich die große Liebe herbeisehnt und quäle mich selber mit romantischen Liebesfilmen. Ich sehe sie mir aus Sehnsucht an; und habe Sehnsucht weil ich sie mir ansehe. Mehr oder weniger ein Teufelskreis.
Wisst ihr, wenn man sich zu jeder sich bietenden Gelegenheit alleine fühlt, weil man praktisch ständig alleine ist, mehr oder weniger, dann zerbricht man. Und dann erscheint einem die Liebe als das wundervollste Geschenk, dass man je bekommen könnte. 
Ich selber war nie wirklich verliebt. Höchstens einige Male verknallt. Und ich bin mir sicher dass sich in mich noch nie jemand verliebt hat und es auch nie wird. Dafür bin ich viel zu sehr ich. Blöd eben. Es zerreißt mich einfach alles, mein Leben und das allein sein. Ich habe auch schon probiert, mich unter Menschen zu mischen - Erfolglos.
Erlöse mich doch endlich jemand! Ich hab verstanden - ich habe Fehler gemacht. Aber muss ich denn deshalb bis an das Ende der Welt dafür bezahlen? 

Mittwoch, 8. April 2015

Was soll ich tun?

Es sind Ferien und ich kann sie nicht genießen. Ich bin Traurig und ich kann nicht weinen. Ich will reden und bin allein. Egal wie man es dreht und wendet, egal was ich tue, es herrscht stillstand. Ich bin doch selber schuld - habe ich doch mein ganzes Leben alles falsch gemacht. Und nun trage ich die Quittung. Nichts, für das es sich noch zu leben lohnen würde; kein Grund weiter zu machen. Ich kann nicht glücklich werden. Das Schicksal will es nicht. Und ich bin selber Schuld. Ich mache es mir selber auch noch schlimmer, weil ich meinen Umkreis zujammere. Ich bin eine Last für alle und sollte wohl gehen - nur wohin?

Montag, 6. April 2015

Nur die Kirche bleibt mir treu

Im Moment habe ich dem Blogbeitrag gestern nichts hinzuzufügen. Es hat sich nicht viel geändert. Heute morgen war Familiengottesdienst. Und da fiel mir wieder ein: Der einzige Ort, der dir immer bleiben wird, ist die Kirche. Egal was geschieht, in der Kirche bin ich immer willkommen. In der 6. Klasse, meinem letzten Tiefpunkt, hat mich (fast) jeder verstoßen. Ich habe viele Freunde verloren, war ausgegrenzt, viel allein und wurde dann auch noch von der Schule suspendiert. Doch im Kindergottesdienst und in der Kirche war ich willkommen. Akzeptiert. Bedingungslos.
Und genau das ist wahrscheinlich ein Grund für meinen starken Glauben. In einer Gesellschaft, in der jeder sich selbst der nächste ist, ist die Kirche der einzige Ort, an dem JEDER willkommen ist.  

Sonntag, 5. April 2015

Ostersonntag - Stumme Kapitualation

Gestern habe ich das erste Mal Zeitungen in meinem neuen Gebiet ausgetragen - und ich muss sagen: ich bin mit dem neuen Vertrag und den neuen Bedingungen zufrieden!
Außerdem war heute ein langer Tag für mich - Achterbahn der Gefühle inklusive. Erst die Osternacht morgens, zu der ich mich etwas verspätete, weil mein Fahrradlenker kaputt ging (es ist jetzt wieder repariert). Der Gottesdienst, das anschließende Lagerfeuer sowie das Frühstück waren ganz nett. Dann die Osterfeier zu hause und schließlich sind wir dann zu meiner Oma, die bald umzieht. Ich war zwischendurch fröhlich, müde, deprimiert und voller Energie, Gefühlsachterbahn eben. Ich könnte stundenlang schreiben, was heute alles geschah - jedenfalls hat mich dieser Tag zu dem Entschluss gebracht, dass ich nichts ändern kann und mich leider Gottes mit meiner schrecklichen Lage abfinden muss. Es mag mich innerlich zerreißen - aber da es niemanden interessiert und es niemanden gibt, der mir auch nur ansatzweise helfen könnte oder wollte habe ich keine Wahl. Ich kann nur die Füße Still halten. Frohe Ostern.
 
 

Freitag, 3. April 2015

Karfreitag

Karfreitag - der Tag der Kreuzigung Jesu. Was haben die Pastoren in der Kirche in den letzten Tagen noch gepredigt? Eine Zeit des Leidens. Es wurde von Menschen gesprochen, die etwas verloren haben, von Menschen, die leid erleiden und von Menschen, die Opfer von falschen Urteilen wurden. Von dem ganzen Leid auf der Welt. Karfreitag - ein Tag des Leidens also - könnte meine Situation, die nach wie vor aktuell ist, wohl am besten beschreiben. Opfer von falschen Urteilen, leiden ertragend. Ich will eigentlich nur dieses Kapitel meines Lebens abschließen und neu anfangen. So wie Jesus, der an Ostern wiederkam und die frohe Nachricht verkündete. Ja, ich bin ein kirchennaher Mensch - vielleicht gerade deshalb, weil die Kirche mich in guten wie in schlechten Zeiten begleitet und mir Trost spendet.