Mittwoch, 31. Dezember 2014

Silvester

Heute ist Silvester. In etwas über einer Stunde endet das Jahr 2014. Und damit auch das furchtbarste Jahr meines Lebens. Einmal Rückblickend:

1.) Lebenssinnfrage am 30.März 2014
     Am 30. März sah ich im Fernsehen einen kleinen 10-Jährigen Jungen seinen eigenen Song singen
     und das wirft mich aus der Bahn.
2.) Ostersonntag 2014
     Ich verliebe mich Unglücklich in jemanden aus meiner Klasse und quäle mich anschließend damit.
3.) Ende Mai 2014
     Ich gestehe meinem Schwarm die Liebe und bekomme wie zu erwarten war einen Korb.
     Schließlich bricht der Kontakt ab.
4.) 16. - 20. Juni 2014
     Meine Klassenfahrt wird zum Höllentrip. Zum einen, weil ich meinen Schwarm flirten ertragen
     muss, zum anderen weil ich aus anderen Gründen auch noch durchdrehe.
5.) Anfang Juli 2014
     Beginnende Lebenskrise resultierend aus der Unglücklichen Liebe und der Lebenssinnfrage
6.) Wenigstens etwas gutes: 8.August 2014
      Ich habe meinen Liebeskummer überstanden
7.) 9. - 16. August 2014
     Das Filmcamp gestaltet sich nicht so schön wie im Vorjahr; das liegt an abgesetzten Tabletten
     wegen Bluthochdruck
8.) 18. September 2014
     Mein "Neuanfang" in der zehnten Klasse scheitert.
9.) 20. November 2014
     Der Gottesdienst zum Buß- und Bettag bringt einen ersten Höhepunkt meiner Lebenskrise.
10.) 11. Dezember 2014
        Ich kann aufgrund einer fehlenden Tanzpartnerin nicht weiter am Tanzkurs teilnehmen.
        Zusammen mit anderen Faktoren wirft mich das aus der Bahn.
11.) 16. Dezember 2014
        Auf dem Weihnachtsmarkt unserer Schule sehe ich Pärchen rumlaufen und auf der Bühne wird 
        von gleichaltrigen gesungen und Instrumente gespielt. Erneut ein Tiefpunkt.
12.) 31. Dezember 2014
       Ich zerstreite mich mit einer Freundin

Immerhin habe ich heute Tarotkarten gezogen und "Die Sonne" gezogen. Es heißt, ich würde einen Partner bzw. eine Partnerin finden im neuen Jahr und Erfolg und Glück und Gesundheit wiedererlangen. Und Zufriedenheit. Naja, eigentlich hat ein Freundin für mich gezogen - meine beste Freundin. Ist aber ja auch egal. Ich kenne sie seid über 10 Jahren und von daher macht das keinen Unterschied ob sie für mich zieht oder ich. Auf jedenfall kann 2015 für mich nur besser werden. Aber besser als die letzten 10 Jahre? Ich will es mal hoffen. Und deshalb heute nicht weiter darüber nachdenken sondern Feiern. Denn immerhin ist heute Silvester. Und das muss ich genießen!!!
Und gerade eben habe ich zum Jahr 2014 recherchiert. Meine Ergebnisse:

https://www.google.com/trends/topcharts?hl=de#geo=DE&date=2014

 


Also, ich feiere dann mal weiter.
Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein wundervolles 2015!!!


     

Dienstag, 30. Dezember 2014

Neues Jahr, Neues Glück?

Das Jahr 2014 ist in genau 26 Stunden und 25 Minuten zuende. Dann beginnt ein Neues Jahr, und eigentlich sollte das mein Neuanfang werden. Ob das jedoch klappen wird, ist mir inzwischen fraglich. Ich wollte ursprünglich mit Kontaktlinsen und neuer Frisur in das neue Jahr starten. Und mit einem neu sortierten Zimmer. Doch das alles scheint inzwischen zu scheitern. Die Kontaktlinsen und die neue Frisur kann ich sowieso knicken, und das neu sortierte Zimmer wird wahrscheinlich auch nichts. Zudem ist hier, in diesem kleinen Kaff Nordenham wo sich alles rumspricht, ein Neuanfang zusehends unmöglich. Aber noch ganze zwei einhalb Jahre auf einen Neuanfang in einer neuen Stadt warten? Nein, das würde ich niemals aushalten. Immerhin ist dieses Jahr dann bald zuende. Und damit hoffentlich auch meine Pechsträhnen und Lebenskrisen. Ich kann also für 2015 nur auf ein Wunder hoffen, oder auf die richtige und wahre Liebe...

Freitag, 26. Dezember 2014

Horrible Days

Mein Leben ist weiterhin trist, und an diesen Tagen bin ich wahrhaftig frustriert. Ich meine ich bin so müde mein wirkliches ich ständig weglegen und verstecken zu müssen, nur um nicht allzu sehr "anders" zu sein. Mein einziger Wunsch ist doch nur, glücklich zu werden. Doch das ist wohl schwieriger als ich denke. Und an diesen Weihnachtstagen, an denen alle mit ihren Familien feiern, fühle ich mich einsam und alleine, weil keiner meiner Freunde Zeit für Verabredungen hat. Und dann noch diese Lebenskrise... Ich weiß einfach nicht mehr weiter...

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Nach der Bescherung...

Da bin ich wieder, und der heutige Tag war irgendwie ein wenig trist. Klar, meine Geschenke finde ich toll, ich habe einen Drucker, ein Brettspiel, Kristalle züchten, einen Kalender, eine Eintrittskarte für eine Turnschau und einen Gutschein bekommen. Aber mir war heute den halben Tag langweilig und außerdem bin ich nach wie vor einsam. Ich meine ich habe alles was ich materiell so brauche, aber mir fehlt ein Mensch, der mich ohne Worte versteht und mich gleichzeitig so liebt wie ich bin. Klar habe ich Freunde - aber das kann man nicht vergleichen. Und so warte ich weiter auf die Person, die mein Leben wieder zu etwas besonderem macht... Denn ohne sie ist das Fest der Liebe auch nichts weiter als ein Fest...

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Fröhliche Weihnachten

Heute ist Heiligabend, der 24. Dezember 2014. Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten. Weihnachten - Das Fest der Liebe, das Fest der Besinnung. Meine Besinnung hat ergeben, das mein Leben erbärmlich ist, und ich einsam bin. Nicht einsam im Sinne von einsam - einsam im sinne von unglücklich, traurig, alleinstehend. Der heutige Tag war echt anstrengend. Sauber machen, Krippenspiel, alles fertig machen. Aber gleich gibt es Bescherung. Bescherung macht mein Leben aber nicht besser. Aber ich werde versuchen es zu genießen. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Montag, 22. Dezember 2014

Ausmisten und auf Weihnachten warten

Heute habe ich angefangen auszumisten - und am liebsten wäre ich schon längst damit fertig. Es ist so eine qual, dieses ausmisten, aber das gehört zu einem Neuanfang wohl dazu. Morgen geht's dann weiter, und morgen darf ich wieder Helfen in der Kirche: Morgen ist Generalprobe für das Krippenspiel an Heilig Abend. Und mein Wochenende: Toll, nervig und anstrengend zugleich. Samstag hektisch rumtelefonieren ob ein Termin klappt, der dann doch nicht ging und dann in die Kirche um mit dem Kulissenteam fürs Krippenspiel die Kulissen fertigzustellen. Und Sonntag die Zeitungen austragen und dann mit einer Freundin zu ihrem Pferd. Das war vielleicht toll! :) Naja, aber jetzt: Hektik und Stress. Ich freue mich so auf den Moment, wenn endlich Bescherung ist und ich die Geschenke auspacken darf, wenn wir am Festtisch sitzen und das leckere Festmahl verspeisen und alle unsere Geschenke ausprobieren. Aber bis dahin gibt es wohl noch viel zu tun, also:
Drückt mir die Daumen!

Freitag, 19. Dezember 2014

Endlich Ferien!

In letzter Zeit hatte ich kaum Ruhe. Immer diese Klassenarbeiten! Doch jetzt sind endlich Ferien! Naja, eigentlich werde ich in den Ferien auch kaum Ruhe finden werden, sie sind ja jetzt schon für mich zu vollbepackt mit Terminen und Verpflichtungen. Aber trotzdem: Ausruhen steht ganz oben auf dem Terminplan. Und mich Verändern. Denn wie sagt man so schön: Neues Jahr, Neues Glück. Das will ich dann auch mal hoffen. Heute mache ich mir mit einer Freundin einen schönen Tag. Das habe ich mir nach den ganzen Turbulenzen in der letzten Zeit verdient. Schließlich ist die Weihnachtszeit nicht die Zeit der Hektik. Jedenfalls sollte sie es nicht sein. Ist ja auch egal, meine Probleme werde ich in diesem Jahr lassen. Und das neue Jahr wird für mich ein Neubeginn. 

Sonntag, 14. Dezember 2014

Zu viel zu tun

Diese Woche war ja echt hart. Zu allem Überfluss geht es bis nächsten Donnerstag so weiter. Och Mann! Wie gern würde ich jetzt einfach mal nichts tun müssen und die Weihnachtszeit genießen können. Heute z.B. musste ich wieder Zeitungen austragen. Ein Knochenjob! Gott sei Dank hat mein Vater mir geholfen, weil die Pakete erst um sieben statt wie gewohnt bis fünf Uhr geliefert wurden. Gleich muss ich noch lernen, Hausaufgaben machen, für die Schule packen, Bettwäsche wechseln, Staubsaugen und für meinen Bruder den Wunschzettel ausdrucken. Mein Leben ist echt langweilig. Kein Wunder, dass dieser Blog so wenig Leser hat....

Donnerstag, 11. Dezember 2014

The worst day ever

2014 war echt nicht mein Jahr. Im Moment laufen ja ständig solche Jahresrückblicke - ich blicke eher ungern auf mein 2014 zurück. Unglücklich Verliebtsein, eine Lebenskrise und schlechte Neuanfänge machen mein 2014 aus. Und heute kam wieder so einer dieser "Worst days ever". Den Tanzkurs musste ich beenden; ich habe keine Tanzpartnerin. Das Gespräch mit den Lehrern lief anders als verhofft (gestern gab es Probleme mit der Klasse - auch so ein "Worst day" erlebniss), die Physikarbeit ist blöd gelaufen, vom englischen Theater habe ich die Hälfte verpasst, auf dem nach hause weg bin ich tierisch nass geworden und ich fühle mich irgendwie trotz meiner Freunde allein. Ich habe keinen Plan, was noch alles schlimmes passieren kann - also freue ich mich so unendlich auf das neue Jahr 2015.

Montag, 8. Dezember 2014

Da bin ich wieder

Nach einer Woche Pause (hatte kein Internet) bin ich wieder da. Es war eine laaange Woche voller Pech, Streitigkeiten und voller Versuche, einen Neuanfang hinzubekommen. Und eine Woche voller Selbstfindung. Wisst ihr, ich habe verstanden, dass allein ICH für meine "soziale Isolation" in der Schule und eigentlich auch generell in dieser Stadt verantwortlich bin; das heißt im Umkehrschluss, das allein ICH etwas daran ändern kann. Und ich WILL es ändern, als WERDE ich es ändern. Ich muss mich nur trauen, mutiger werden. Ihr fragt euch wahrscheinlich gerade, warum ich nicht mutig bin. Und hier wird es Zeit, euch meine Lebensgeschichte zu offenbaren:

Ich wurde 1999 geboren. Meine Kindheit war unbeschwert und schön. Allerdings bemerkten meine Erzieherinnen im Kindergarten, das ich Verhaltensauffällig war. Immer, wenn mir etwas nicht passte oder mich jemand ärgerte, schlug ich oder kratzte. Ich musste mich dann immer für 20 Minuten auf "den Stuhl" setzen und durfte nichts tun. Die Hölle. Ich war dann immer hibbelig.
Als ich dann in die Schule kam gab es deshalb oft Probleme: Ein Test bei der AWO, Untersuchungen beim Kinderarzt und vieles mehr ergaben die Diagnose "ADHS". Zu Erläuterung: ADHS bedeutet     " A ufmerksamkeits   D  efizits   S  yndrom mit   H  yperaktivität". Wer mehr wissen will besucht Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivit%C3%A4tsst%C3%B6rung :) Auf jeden Fall gab es ständig Probleme, trotzdem war ich gut in der Schule. Neider, also Menschen, die mich darum beneideten, konnten das nicht ab und versuchten, mich ständig zu Provozieren. Deshalb konnte ich auch nicht mit auf die Klassenfahrt in der 3. Klasse (lange Geschichte).
In der 6. Klasse dann (beginnend ab der 5. Klasse auf der neuen Schule) begann der Ausschluss aus der Klasse, weil ich anders war und immer noch bin. Das Mobbing von einzelnen mir gegenüber machte es schlimmer, aus Verzweiflung behauptete ich, ich würde mich umbringen wollen. Die Schule deutete das natürlich (wie auch sonst) als Amoklaufdrohung und ich wurde für eine Schulwoche suspendiert. In dieser Zeit wurde ich ständig Opfer irgendwelcher Attacken, z.B. gefälschter Facebook-Accounts (die es immer noch gibt). Andere, besonders fiese Menschen, spuckten mich an und beleidigten mich, verfolgten mich, schmissen mir Sachen aus den Händen. ärgerten mich (Wir waren damals deshalb auch bei der Polizei). Außerdem brachte eine Aktion aus Wut in meiner Siedlung, wovon alle dort was mitbekamen, mir die Isolation in der Siedlung.
Das alles änderte sich Anfang der siebten Klasse nach einem "Sozialtraining" in Lastrup. Allerdings kannte mich ab einer dummen Aktion von mir ohne Medikamente (ja, ich nehme verschriebene Medikamente gegen ADHS), als ich auf Knien durch die halbe Schule lief und mich zum Gespött unserer Stadt machte, mehr als ich es schon durch die Siedlungsaktion und durch die sechste Klasse war. Seid dem kennt mich jeder hier (im negativen Sinne). "Normales" Leben ist also hier unmöglich. Bei allem was ich tue wird auf mich geschaut, besonders, wenn ich "ausraste", was allerdings immer seltener vorkommt.

Jetzt, wo ihr meine komplette Lebensgeschichte in Kurzfassung kennt, könnt ihr vielleicht meine Gedanken besser nachvollziehen. Umso mehr wünsche ich mir einen Neuanfang.

Montag, 1. Dezember 2014

Und so schnell die gute Laune kam, so schnell ging sie auch wieder...

Gerade eben noch gut gelaunt, bin ich jetzt wieder einmal nachdenklich gestimmt über mein Leben, über Beziehungen und über Misserfolge und Enttäuschungen. Zum Beispiel beim suchen von Leuten online, oder whatever. Mir fehlt der Urgrund des Lebens, etwas, wofür es sich zu Leben lohnt, zu Kämpfen lohnt. Eine Liebe, die erwiedert wird...

Gute Laune

Heute war ich den halben Tag über eigentlich Müde, aber nie wirklich schlecht gelaunt. Und jetzt gerade geht es mir so richtig gut. Ich genieße meinen tollen, freien Abend und nach dem Gespräch mit meiner Therapeutin am Telefon sind alle schlechten Gedanken verflogen. Musik, Internet, gute Stimmung, Weihnachtszeit und gute Freunde: ihr seid das beste das es gibt!