Freitag, 28. November 2014

Erneute Selbstzweifel

Ich schaue zurück auf mein Leben - alles, wovon ich dachte es wäre "mein Ding" - ist es nicht. Ein paar Beispiele:

1. Kirche.
Ich bin ja stark in der Kirche aktiv in meiner Gemeinde, habe aber in letzter Zeit nie das Gefühl, dort gebraucht zu werden.

2. Musik.
Seid der Andacht am 19.11 weiß ich, wie schlecht meine Stimme ist, und wie unmusikalisch ich im Vergleich zu anderen bin.

3. Filme machen. / Medien.
Ich bin anscheinend echt unprofessionell in solchen Sachen, werde dauernd in solchen Dingen übertrumpft, habe nichts in diesem Bereich erreicht. Und dabei wollte ich doch Moderator werden, also in Richtung Medien gehen.

4. Geschichte. / Politik.
In der Klasse werde ich ständig von anderen Mitschülern in diesen Bereichen übertrumpft, bin anscheinend nicht schlau genug in diesen Bereichen.

Ich frage mich immer nur: Warum hat mir das Schicksal oder Gott oder wer oder was auch immer in keinem Bereich Talent gegeben? Habe ich es nicht verdient, in einem Bereich so richtig gut und unentbährlich zu werden? Ich fühle mich Aufgabenlos, miserabel und der Abgrund unter mir weitet sich aus. Warum muss ich mir es antun, tagtäglich beim Glück anderer Menschen zuzusehen, ohne selbst Glücklich werden zu können? Ich meine ich versuche attraktiver zu werden, in dem ich abnehme. Ich versuche in der Kirche, also wo mich niemand wirklich braucht, etwas zu tun. Versuche ständig mir neues Wissen im Bereich der Allgemeinwissenschaften (Geschichte, Politik/Wirtschaft, Erdkunde) anzueignen, in den Medien was zu tun, aber ich kriege einfach nichts hin. Kriege mein Leben nicht auf die Reihe. Ich frage mich:
Wenn ich so ein Versager bin, wozu lebe ich dann überhaupt noch?


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