Sonntag, 30. November 2014

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.....

Pünktlich zum ersten Advent haben wir dann heute auch noch geschmückt. Es ist schon merkwürdig, wie grau und deprimierend die Landschaft hier ist, obwohl doch alle ihren Weihnachtsschmuck und ihre Lichterketten aufhängen. Ich bin definitiv kein Winter-Fan, die Geschenke werden daran wohl auch nichts ändern. Was mir noch zu sagen bleibt: Eine schöne Weihnachtszeit und einen wundervollen Adventsabend euch treuen Lesern (auch wenn das hier kaum jemand liest)!

Wer bin ich und wer will ich sein?

Nach meinen erneuten Selbstzweifeln am Freitag und einem turbulenten Abtanz gestern stelle ich mir die Frage, wer ich bin. Ein voll großer Looser, der nur über sein Leben jammert? Jemand, der sein Leben nicht unter Kontrolle hat? Oder ein verstecktes Talent, was seinen Weg noch nicht gefunden hat? Nach einer erneuten Theater-Expedition heute in der Kirche hagelte es wieder förmlich Lob an meine Betonung und mein Schauspiel. Kirche ist anscheinend doch mein Ding, oder eher Theater? Ich stelle mir die Frage, wer ich sein will. Ich fühle mich wie in dieser einen Fernsehserie "Awkward". Denn auch ich Frage mich, wer ich sein will. Erst dann kann ich nämlich anfangen zu schauen, was ich in meinem Leben verändern muss. Wie meine Zukunft aussehen soll. Und noch viel schwieriger: Wie will ich es schaffen, der zu werden, der ich sein möchte?

Freitag, 28. November 2014

Erneute Selbstzweifel

Ich schaue zurück auf mein Leben - alles, wovon ich dachte es wäre "mein Ding" - ist es nicht. Ein paar Beispiele:

1. Kirche.
Ich bin ja stark in der Kirche aktiv in meiner Gemeinde, habe aber in letzter Zeit nie das Gefühl, dort gebraucht zu werden.

2. Musik.
Seid der Andacht am 19.11 weiß ich, wie schlecht meine Stimme ist, und wie unmusikalisch ich im Vergleich zu anderen bin.

3. Filme machen. / Medien.
Ich bin anscheinend echt unprofessionell in solchen Sachen, werde dauernd in solchen Dingen übertrumpft, habe nichts in diesem Bereich erreicht. Und dabei wollte ich doch Moderator werden, also in Richtung Medien gehen.

4. Geschichte. / Politik.
In der Klasse werde ich ständig von anderen Mitschülern in diesen Bereichen übertrumpft, bin anscheinend nicht schlau genug in diesen Bereichen.

Ich frage mich immer nur: Warum hat mir das Schicksal oder Gott oder wer oder was auch immer in keinem Bereich Talent gegeben? Habe ich es nicht verdient, in einem Bereich so richtig gut und unentbährlich zu werden? Ich fühle mich Aufgabenlos, miserabel und der Abgrund unter mir weitet sich aus. Warum muss ich mir es antun, tagtäglich beim Glück anderer Menschen zuzusehen, ohne selbst Glücklich werden zu können? Ich meine ich versuche attraktiver zu werden, in dem ich abnehme. Ich versuche in der Kirche, also wo mich niemand wirklich braucht, etwas zu tun. Versuche ständig mir neues Wissen im Bereich der Allgemeinwissenschaften (Geschichte, Politik/Wirtschaft, Erdkunde) anzueignen, in den Medien was zu tun, aber ich kriege einfach nichts hin. Kriege mein Leben nicht auf die Reihe. Ich frage mich:
Wenn ich so ein Versager bin, wozu lebe ich dann überhaupt noch?


Dienstag, 25. November 2014

Nebel

Ach ja, manchmal passt das Wetter halt doch zur eigenen Lebenssituation. Alles ist gerade verschwommen, unklar. Ich will ein anderes Leben, und gerade ist Umbau-Phase (auch wenn das nicht immer gelingt / danach aussieht). Jetzt gerade bin ich einfach nur Müde und denke darüber nach, wie ich etwas Besonderes in meinem Leben vollbringen will. Etwas tolles, sodass man noch in Jahrtausenden meinen Namen kennt. Aber ich hab keine Ahnung wie ich das Anstellen will. Gut, das Leben ist noch jung, ich hab Zeit dafür, aber ich bin jemand, der nicht gerne Wartet. Jedenfalls nicht Jahrelang. Und bevor ich hier gleich einschlafe: Gute Nacht! :)  

Sonntag, 23. November 2014

Was heißt Beliebt?

Erst einmal: In letzter Zeit hatte ich nicht viel Zeit, Schulstress und so. Dennoch hatte ich genug Zeit, um mir Gedanken zu machen. Ich hatte Selbstzweifel, habe sie immer noch, und heute morgen beim Zeitungen austragen hatte ich dann genug Zeit nachzudenken. Mein Ziel ist es "normal" zu sein und Sachen zu machen, die Jugendliche halt so tun. Dafür muss das Image des "unbeliebten Jungen über den sich jeder Lustig macht" weg, und ich muss beliebter werden. Was aber heißt überhaupt, beliebt werden? Das ist eine gute Frage. Es ist eine Frage ohne Antwort, und daher gibt es keine Anleitung zum Beliebt werden. Das macht die Sache nicht leichter. Naja, ich kann es ja versuchen, ich habe ja sowieso nichts zu verlieren. Ich erinnere mich gerade daran, wie ich Freitag mit einer Freundin sprach. Tiefgründig, toll. Und vielleicht bring Beliebt-sein auch Nachteile. Man weiß nicht, welche Freunde echte Freunde sind. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, das ich unbeliebt bin, weil ich mich gerade so auf die Schule konzentrieren kann, und auf die wirklich wahren Freunde. Vielleicht wäre eine Ausgeglichenheit "normal", etwas zwischen beliebt und unbeliebt am besten. Ja, wahrscheinlich, und trotzdem habe ich eine Menge Arbeit vor mir...  

Mittwoch, 19. November 2014

Selbstzweifel

Ich habe mal wieder wie immer gerade niemanden zum Reden, und eigentlich sollte ich mich in diesem Moment für die Schule lernen. Aber ich will nicht. Körperlich habe ich vom "Sport-Dienstag" (Dienstags habe ich Schulsport, 8 Stunden und abends Karate) üblen Muskelkater an allen denkbaren Stellen und mental hat mir eine von unserer Schule organisierte Andacht (eine Andacht, für alle die das nicht wissen, ist grob erklärt ein kurzer Gottesdienst) den Rest gegeben. Ich dachte ich wäre musikalisch, aber die Musik, die von Schülern bei diesem Gottesdienst gespielt und gesungen wurde, war einfach übermäßig gut. Ich dachte ich könnte Lieder schreiben, Gedichte dichten, wäre poetisch. Aber das eine von Schülern selbst geschriebene Lied war einfach unglaublich gut. Durch diese "Rückschläge" habe ich angefangen nachzudenken, ob ich überhaupt etwas gut kann. Dabei ist mir aufgefallen, das im Bereich Politik-Wirtschaft viele aus meiner Klasse um längen besser sind, genauso wie im Geografie-Bereich oder in Geschichte. Dann fiel mir noch auf, dass ich ein schlechter Redner bin und als Moderator unglaublich schlecht. Ich habe also kein Talent, rein gar nichts was ich gut kann. Und keinen Menschen, der mich lieben könnte. Ich will nicht mehr, ich kann noch nicht einmal mit jemandem richtig Reden, ohne dass ich irgendwas weglassen müsste. Und diesen Blog liest bestimmt auch niemand. Hört mich jemand? Ich will so nicht weitermachen. Ich sehe seid Wochen zu wie das Leben meiner Freunde bergauf geht, und seid Monaten wie mein eigenes immer weiter abrutscht. "Mein Leben ist ein Arschloch" (Kraftklub - Mein Leben) ist ein Zitat, was wohl meine aktuelle Lebenslage am besten Beschreibt. Denn jedes Mal, wenn ich gerade einen weiteren Anschlag auf mein schon so angenagtes Selbstvertrauen gerade weggesteckt habe, kommt der nächste Anschlag. So geht das schon seid Ende März. Und es gibt nichts was ich dagegen tun könnte, ich hab mein Leben nicht mehr unter Kontrolle, kann nichts richten. Ich fühle mich hässlich, dick, wertlos, überflüssig, wie eine Gesellschaftliche Last und trotzdem irgendwie unsichtbar. HILFE!!! HILFE!!! Hört mich jemand? Mein Leben ist ein schlechter Film.

Montag, 17. November 2014

Stressige Zeit

Kennt ihr das? Man möchte am liebsten nichts tun, im Bett liegen bleiben, und nicht wieder aufstehen. Vielleicht ein bisschen Musik hören, über das Leben nachdenken, und einfach Ruhe haben. Ja, das fände ich jetzt gerade richtig schön. Nur leider haben wir gerade echt viele Arbeiten (und das die nächsten 6 Wochen) und ich habe auch noch echt viele Termine. Ich weiß gerade echt nicht wo mir der Kopf steht, und wegen dieses Zeitmangels konnte ich am Wochenende auch nicht Bloggen. Ich meine mein Leben ist schon so eine Baustelle, und dieser ganze Stress macht es nicht besser. Ich bin gerade echt froh, das ich einige wenige Stunden für mich habe, bevor es weiter geht. Und die genieße ich. Vielleicht schaffe ich es ja so, die nächste Zeit zu überleben.

Freitag, 14. November 2014

Sich selber finden

Ich surfe gerade so im Internet herum, und eigentlich ist mir gerade langweilig. Deshalb habe ich angefangen nachzudenken. Darüber, wie ich mein Leben eigentlich überhaupt gestalten will und darüber, wer ich sein will. Ich versuche mich gerade zu sortieren, mich selber zu finden. Das ist schwieriger als man denkt! Auf jedenfall ist der Poetry-Slam ausgefallen. Und da ich immer noch reden will nutze ich dafür das Internet. Und finde mich dabei selber. Wünscht mir Glück!

Donnerstag, 13. November 2014

Manchmal will man einfach nur reden

Ich habe ja gerade einen Haufen Probleme. Und manchmal möchte man einfach mal reden. Mit jemanden, es muss nicht mal um die Probleme gehen, einfach mal reden. Denn ein Teil meiner Probleme ist, dass ich mich manchmal einsam fühle. Und das ätzt. Doch leider habe ich gerade niemanden zum reden. Und wenn ich jemanden habe, dann hört derjenige gar nicht zu und geht nicht drauf ein, worüber ich spreche. Das fühlt sich echt blöd an. Ich fiebere schon fieberhaft dem neuen Jahr entgegen, denn in diesem Jahr ist so einiges in meinem Leben schief gelaufen. Und dazu gehört auch, das ich mich oft einsam fühle, egal ob ich wie heute beim Tanzkurs bin, in der Schule, bei anderen Hobbys oder sonst wo. Hoffentlich wird der Poetry-Slam morgen gut. Da kann ich mich nämlich ausdrücken, da kann ich reden.

Mittwoch, 12. November 2014

Alltag und Veränderung

Ich bin gerade wirklich am überlegen, wie ich mein Leben interessanter Gestalten kann. Immer nur Alltag ist doch langweilig und macht mich komplett verrückt. Mich ärgert wirklich, das ich im Moment überhaupt nichts tun kann. Ich bin nicht volljährig und kann daher nicht mal eben woanders hinziehen oder so was. Alles, was ich bisher versuchte zu verändern, scheiterte. Ich hab wirklich keinen Plan, was ich tun soll, und so lebe ich weiterhin in meinem eintönigen Alltag. Und ärgere mich weiter über dumme Politiker oder versagende Diplomatie. Das man im Teenager-Alter auch nichts bewegen kann! Jedenfalls nicht allein, und wenn das gehen sollte, ist es jedenfalls ziemlich schwierig. Die Welt versteht mich nicht - und ich verstehe sie wohl auch nicht. Aber was ich verstehe, ist, dass sich immer noch was ändern muss. Ich weiß nicht einmal mehr genau was ich später von Beruf werden will - meine Fähigkeiten haben mich verwirrt. Und so lebe ich weiter im Alltag, auf der suche nach Veränderung und antworten.

Dienstag, 11. November 2014

Wie muss ein Leben sein?

Heute Abend beim schauen meiner Lieblingsserien ist mir aufgefallen, das den Charakteren in Fernsehserien immer etwas spannendes passiert. Ihnen ist nie "langweilig" und sie werden auch nie vom Alltag zerfressen, denn sie sind ja auch erfunden. Bei meinem Leben ist das anders. In den Herbstferien war es so, das ich mich ungebraucht fühlte oder mir langweilig war. Und wenn das mal nicht der Fall war, war alles irgendwie komisch. So vom grau des Herbstes angenagt. Jetzt wo die Herbstferien vorbei sind und die Schule wieder angefangen hat, zerfrisst mich wieder der Alltag. Ich lebe für den Alltag, und sonst für nichts. So fühlt es sich jedenfalls an. Es gibt nichts großartig besonderes in meinem Leben, es ist langweilig. Und die Sachen, die vielleicht besonders sein könnten, die sind nicht gerade hilfreich in meinem Leben. Wie zum Beispiel "der Käfig". Ich frage mich, ob mein Leben, oder besser gesagt die Art "Wie" ich lebe, "richtig" ist. Ich meine das es außer dem Alltag nichts gibt, was meinem Leben einen "Sinn" gibt, kann ja nicht "normal" sein, oder? Aber wie lebt man denn dann eigentlich "richtig", wenn ich es nicht tue? Wie muss ein Leben sein? Eine relative Frage ohne Antwort. Das einzige was ich weiß ist, das sich mein Leben ändern muss.

Samstag, 8. November 2014

Peinlichkeit

Kennt ihr das? Es passiert irgendwas und dann ist es einem Peinlichkeit und einem läuft vor Peinlichkeit das Gesicht rot an. So geht es mir nämlich jetzt gerade. Sicherlich wisst ihr, das ich ein Lied geschrieben und arrangiert habe (habe ich in diesem Blog gepostet das ich ein Lied geschrieben habe). Ich hatte es auf mein Handy gezogen, und mein kleiner listiger Bruder hat einfach mal eben so mein Handy geklaut und das Lied meinen Eltern, und sogar nebenbei weil mein Vater mit unseren Verwandten in Russland geskypt hat den Verwandten vorgespielt. Und das ist ein Desaster! Ich weiß gerade nicht, was ich jetzt machen soll...

Manchmal weiß man einfach nicht weiter

Im Moment bin ich verwirrt. Und mein Leben steht Kopf. Soweit nichts neues. Gestern Abend war ich auf einer Tanzparty, die vielleicht hätte besser sein können, um ehrlich zu sein, die zweite Hälfte des Abends war einfach nur schrecklich. Wenn man zwischen tausenden glücklichen, fröhlichen Tanzpaaren sitzt und man selber sich nicht zu tanzen traut, dann fühlt man sich schrecklich. Und wenn man sich vorkommt, als würde die ganze Welt einen nicht sehen, einen nicht wahrnehmen. Ich kämpfe schon seid knapp 10 Jahren mit verschiedensten Problemen, die der "Käfig" (das ist ein Synonym) mir antut. Sicherlich hat der Käfig auch gute Seiten, z.B. kann er Schützen. Aber man kann sich in so einem Käfig nicht frei entfalten. Und nicht so sein wie man will. Genau das macht mir zu schaffen. Aber zurück zu den Tanzpaaren. Wenn man da so dasitzt und zusieht, hat man seeehr viel Zeit zum Nachdenken. Ich dachte über die Liebe nach, das Alleinsein unter welchem ich trotz einigen guten Freunden leide, über den Sinn meines Lebens, was für eine Aufgabe ich hätte, wofür ich lebe. Ich bin zu keinem Ergebnis gekommen, sondern wurde nur traurig und deprimiert. Mein größter Wunsch ist es doch nur, mein Leben so leben zu können, wie ich es will... 

Freitag, 7. November 2014

Unsicherheit

Im moment steht mein Leben Kopf, das ist nicht neu. Ich bin gerade echt leicht zu nerven, weil ich eigentlich nur noch Ruhe haben will. Ruhe vor dem Sturm, vor den 6 Wochen Klassenarbeitssturm. Vor einer vollbepackten Zeit. Und das alles kommt zu meiner Lebenskrise dazu. Ich will doch einfach nur Durchschnitt sein, "normal" sein, wie alle anderen Teenager auch. Ich verstehe nicht, warum ich das nicht sein kann, egal was ich probiere, egal was ich versuche. Warum ich immer der unbeliebte Looser dieser Stadt sein muss. All diese Teenager-Serien (z.B. Degrassi - ich glaube das kennt keiner, unten gibt nen Link) zeigen doch ein nahezu Perfektes Teenager-Leben mit "klassischen" Problemen - Aber mein Leben ist nicht so. Ich falle raus, raus aus dem Schema des Klassischen Teenagers. Und dass ätzt. Dann sind da noch diese Tage in den Herbstferien, wo man sich denkt, warum man die Herbstferien vergeudet und einem nichts sinnvolles einfällt, was man tun kann. So geht es mir gerade. Und wenn einem was einfällt, dann sind es so sachen wie aufräumen und putzen. Das sind Sachen, auf die man nie Lust hat. Hallo, hier ist Leon, hört mich da oben jemand? Ich will doch nur ein "normales" Teenager-Leben.

Hier die Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Degrassi:_The_Next_Generation
http://www.nicknight.de/shows/1016-degrassi

Mittwoch, 5. November 2014

Ansichtssache

Manchmal hat man Tage, da geht es einem gut. Und manchmal hat man Tage, da geht es einem schlecht. Mir geht es heute sowohl gut, als auch schlecht. Ich freue mich, weil ich heute mithilfe eines tollen Musikprogramms meinen ersten eigenen Song komplett selbst geschrieben und arrangiert habe. Aber mir geht es schlecht, weil gerade vieles in meinem Leben grau ist. Grau wie der November, grau wie der Herbst. Ich fühle mich gerade einsam, und trotzdem irgendwie auch nicht. Ich habe Freunde, die mich unterstützen, und eine wunderbare Familie - und doch ist mein Leben irgendwie unbeschreiblich komisch. Wie mein Leben ist, ist also Ansichtssache - Einerseits wunderbar, ich habe gute Noten in der Schule, habe ein tollen Praktikumsplatz für das Betriebspraktikum in der Schule bekommen, habe viele Hobbys und viele Talente - aber irgendwie ist mein Leben nicht vollkommen, nicht komplett. In der Klasse fühle ich mich manchmal einsam, traue mich aber nicht, mich z.B. in Pausen zu jemandem dazu zusetzten. Vielleicht, nein Wahrscheinlich, liegt das an meiner Vergangenheit und was ich mit dieser Klasse erlebt habe - aber die Klasse hat sich sowohl in ihrer Konstellation verändert als auch in ihrem Verhalten mir gegenüber. In meiner Klasse sind wohl die einzigen Schüler unseres Jahrgangs und vielleicht auch fast die einzigen Schüler unserer Schule, die mich so akzeptieren, wie ich bin, oder mich wenigstens tolerieren. Manchmal hat man Tage, da geht es einem gut. Manchmal hat man Tage, da geht es einem schlecht. Und manchmal hat man Tage, da geht es einem sowohl gut, als auch schlecht, und man denkt über sein Leben nach.

Dienstag, 4. November 2014

Mut

Gerade eben war ich noch fröhlich und habe mit so einem neuen Programm Musik gemacht, und jetzt bin ich traurig und deprimiert. Wie schnell die Stimmung sich nur ändern kann... Eine Freundin von mir hat mir ein Video empfohlen, und in diesem Video auf YouTube ging es um Brittany Maynard. Sicherlich habt ihr die Sterbehilfe-Debatte um sie mitbekommen, die in den USA aufgeflammt ist. Dieses Video hat mich wieder einmal zum nachdenken gebracht. Was heißt Mut? Ich finde, Brittany hat Mut gehabt. Sie hat lange schwer mit dem Krebs gekämpft, und das einzige was sie wollte war, würdevoll mit ihrem Leben abzuschließen, und nicht mit dem qualvollen Leiden ihres unheilbaren, fortgeschrittenen Krebses. Ich kann sie verstehen, aber nicht jeder kann das.

Hier das Video, für all diejenigen, die es sich ansehen möchten:
"A new video for my friends"

Montag, 3. November 2014

Was wäre, wenn...?

Manchmal hat man in seinem Leben nur Chaos. So wie bei mir gerade. Ich frage mich dann immer: Was wäre, wenn...? Ja, was wäre denn, wenn ich nicht ständig in diesem Käfig gefangen wäre, der mich nicht sein lässt, wie ich sein will? Was wäre, wenn ich nicht das alles durchmachen müsste, was ich durchgemacht habe? Fragen, auf die es keine Antwort gibt. Philosophische Fragen. Und manch-mal gibt es Dinge, die eben so sein sollen, die man nicht beeinflussen oder verändern kann oder konnte. Man hat halt nur das in der Hand, was man selber beeinflussen kann. Und das ist die eigene Zukunft. Ich wünschte mir so sehr, das ich meine Probleme, die ich gerade habe, einfach so über-winden könnte. Aber nichts ist einfach. Und alles soll wohl so kommen, wie es kommt. Auch wenn man es manchmal nicht wahrhaben will. Oder nicht wahrhaben kann.

Die große Liebe

Die große Liebe zu finden ist wie eine Nadel im Heuhaufen zu suchen. Ich jedenfalls glaube trotzdem ganz fest daran, dass es die große Liebe gibt, obwohl mein Liebesleben nicht danach aussieht. Kennt ihr das? Man läuft irgendwo lang und sieht an jeder Straßenecke ein Pärchen händchenhaltend
entlanglaufen oder auch rumknutschen. Ich persönlich freue mich dann zwar für diese Menschen, die ihr Liebesglück scheinbar gefunden haben, aber zugleich macht es mich immer wieder traurig. Ich denke dann daran, wie schön es wäre, jemanden zu haben, der bedingungslos zu einem hält. Der einen immer versteht. Ein Seelenverwandter, mit dem man immer Spaß haben kann, der einen so liebt wie man ist. Jemand, der immer da ist. Klar gibt es Freunde, aber das ist nicht das selbe. Freundschaften können enorm viel aushalten, aber Liebe ist oftmals stärker.

Hier komme ich

Liebe Leser und Leserinnen,

ich bin hier neu in der Blogwelt und weiß daher noch nicht so richtig viel übers Bloggen. Ich hoffe dafür habt ihr Verständnis. Eigentlich habe ich vor hier so eine Art "Internettagebuch" zu führen - wofür Blogs eigentlich ja auch geschaffen wurden.

Ich hoffe euch gefällt mein Blog,

Leon